19 April 2026, 20:19

7. Dezember: Warum Deutschland den Nationalen Krippentag in der Adventszeit feiert

Eine Krippe des Weihnachtsfestes in einer Holzkiste auf einem Tisch, mit einer Lampe links und einer Wand im Hintergrund, mit Dekorationen wie Weihnachtsbäumen, Tieren und einem Haus.

7. Dezember: Warum Deutschland den Nationalen Krippentag in der Adventszeit feiert

Deutschland feiert jährlich am 7. Dezember den Nationalen Krippentag. Das Fest, das erstmals 2020 begangen wurde, ehrt eine Tradition mit jahrhundertealter Geschichte. Der Termin wurde bewusst gewählt, um sich harmonisch in die Adventszeit einzufügen, ohne mit anderen Festlichkeiten zu kollidieren.

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Die Wurzeln der Weihnachtskrippe reichen bis ins frühe Christentum zurück, auch wenn ihr genauer Ursprung im Dunkeln liegt. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstanden in Italien die ersten häuslichen Darstellungen – zunächst nur mit dem Jesuskind, einem Ochsen und einem Esel. Mit der Zeit verbreitete sich der Brauch nach Norden.

In Deutschland wurden Kirchenkrippen im frühen 17. Jahrhundert üblich und erlebten während des Barock eine Blütezeit. Im späten 18. Jahrhundert kamen weitere Figuren wie Hirten und die Heiligen Drei Könige hinzu, die die Szenen bereicherten. Der Feiertag selbst geht auf Sven Giese zurück, den Begründer des "Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt".

Der Nationale Krippentag dient heute als jährliche Erinnerung an diese alte Tradition. Das Datum am 7. Dezember sorgt dafür, dass er die Adventszeit ergänzt, ohne mit anderen Festen zu konkurrieren. In ganz Deutschland werden auch heute noch diese historischen Darstellungen ausgestellt und gepflegt – ein lebendiger Teil der vorweihnachtlichen Kultur.

Quelle