01 May 2026, 18:21

Audi formt Führungsetage um und setzt auf Hybridstrategie bei Lamborghini

Grauer Audi A5 Sportback 2.0 TDI Quattro Tiptronic S Tronic S Line 5dr Diesel Estate auf einer Straße mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund.

Audi formt Führungsetage um und setzt auf Hybridstrategie bei Lamborghini

Die Audi Group hat ihre Führungskräfte in zentralen Bereichen neu aufgestellt, darunter das Werk Neckarsulm, Lamborghini und das chinesische Joint Venture. Mit den Änderungen sollen die Zusammenarbeit zwischen den Audi-Marken gestärkt und die technische Entwicklung in den wichtigsten Märkten vorangetrieben werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Personalentscheidungen sind Teil einer übergeordneten Strategie, um innerhalb der Progressiven Markengruppe des Konzerns Fachwissen in den Bereichen Produktion, Technologie und regionale Markttendenzen besser zu vernetzen.

Thomas Bogus übernimmt nun die Leitung des Audi-Werks in Neckarsulm, wo er die künftige Ausrichtung auf aufstrebende Technologien vorantreiben wird. Zu seinen Aufgaben gehört es, Bereiche wie künstliche Intelligenz weiterzuentwickeln, um den Standort an der Spitze der Innovation zu halten.

Bei Lamborghini löst Fermín Soneira Rouven Mohr als Technologievorstand (CTO) ab. Soneira wird die technische Ausrichtung der Marke in einer entscheidenden Phase prägen – insbesondere beim überarbeiteten Projekt Lanzador. Das ursprünglich als rein elektrisches Fahrzeug geplante Modell soll nun bis 2030 als Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen.

Rouven Mohr, Soneiras Vorgänger, wechselte am 1. März 2026 in den Vorstand der Audi AG, wo er seither die technische Entwicklung der gesamten Gruppe verantwortet.

In China übernimmt Fred Schulze die Führung des Joint Ventures von Audi mit SAIC. Seine Berufung unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, die Präsenz in der Region durch lokale Führungskräfte weiter auszubauen.

Audi-Chef Gernot Döllner bezeichnete die Umstrukturierungen als strategische Maßnahmen, um die Progressive Markengruppe global zu stärken. Ziel sei es, den Wissensaustausch zwischen den Audi-Tochtergesellschaften zu verbessern und die Zusammenarbeit in Entwicklung, Produktion und Marktstrategien zu optimieren.

Die Führungswechsel fallen in eine Phase, in der Lamborghini seine künftige Modellpalette anpasst und Plug-in-Hybride gegenüber rein elektrischen Fahrzeugen priorisiert. Die neuen Verantwortlichen werden technologische und marktorientierte Initiativen über alle Audi-Marken hinweg vorantreiben. Ihre Arbeit wird maßgeblich dazu beitragen, die Ausrichtung des Konzerns in Schlüsselmärkten und bei Zukunftstechnologien zu prägen.

Quelle