Audi und Betriebsrat planen gemeinsam die Zukunft des Standorts Neckarsulm
Joachim RoseAudi und Betriebsrat planen gemeinsam die Zukunft des Standorts Neckarsulm
Audi-Management und Betriebsrat ziehen unter dem Motto Audi Zukunft an einem Strang, um den langfristigen Erfolg des Standorts zu sichern. Die Allianz soll das vorhandene Know-how bewahren und gleichzeitig die Vorbereitungen für die anstehenden Modelloffensiven in den Jahren 2017 und 2018 vorantreiben. Im Fokus der Gespräche standen zudem die Ausweitung der Produktion sowie die Verbesserung der Infrastruktur am Standort Neckarsulm.
Auf einer kürzlichen Betriebsversammlung betonte Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung im Vorfeld der Audi-Modelloffensive. Er forderte einen abgestimmten Ansatz, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten.
Betriebsratsmitglied Michael Christ drängte auf konkrete Maßnahmen, insbesondere im Bereich der Brennstoffzellenentwicklung. Er unterstrich, dass frühzeitige Entscheidungen zur Standortstrategie den Betriebsrat einbinden müssten, um Verzögerungen zu vermeiden. Auch die Modernisierung der Infrastruktur – sowohl personell als auch technisch – wurde als entscheidend für den Fortschritt hervorgehoben.
Der Betriebsrat forderte die Produktion eines Großserienmodells mit alternativem Antriebskonzept, um die Fertigung in Neckarsulm breiter aufzustellen. Zudem wurde die Einführung eines SUV beantragt, um die Arbeitsplätze der über 16.000 Beschäftigten langfristig zu sichern. Die Umfirmierung der quattro GmbH zu Audi Sport wurde begrüßt, da der Standort Neckarsulm damit erhalten bleibt.
Im Rahmen der Versammlung wurde zudem der ehemalige Betriebsratsvorsitzende Norbert Rank in einer Abschiedsfeier gewürdigt. Bereits im Oktober war eine neue Betriebsvereinbarung zu Mobilem Arbeiten in Kraft getreten, die die aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt widerspiegelt.
Die Audi Zukunft-Allianz steht für eine gemeinsame Initiative zur Stärkung des Standorts Neckarsulm. Mit neuen Modellen, Infrastrukturinvestitionen und angepassten Arbeitsrichtlinien will das Unternehmen Arbeitsplätze sichern und seine Wettbewerbsposition halten. Die nächsten Schritte konzentrieren sich auf die Umsetzung dieser Pläne im Vorfeld der Modelloffensive 2017–2018.






