26 April 2026, 16:20

Ausgebüxter Stier löst nächtliche Großfahndung und Bahnchaos aus

Buchumschlag mit einem Bild eines Stiers in einem Stall, mit einigen Tieren im Vordergrund, einer Wand und einer Tür im Hintergrund und Text öber dem Bild.

Ausgebüxter Stier löst nächtliche Großfahndung und Bahnchaos aus

Ein junger Stier mit einem Gewicht von 350 Kilogramm ist in der vergangenen Nacht gegen Mitternacht aus einem Stall in Ilkerbruch entkommen. Der Vorfall löste eine großangelegte Suchaktion aus und führte zur vorübergehenden Sperrung der nahegelegenen K114. Polizei und der Besitzer des Tieres arbeiteten gemeinsam daran, die Bewegungen des Stiers über die Nacht hinweg zu verfolgen.

Der Stier war aus seinem Stall in der Nähe der K114 und der ICE-Strecke geflohen. Da er sich in unmittelbarer Nähe der Gleise aufhielt, mussten Züge aus Sicherheitsgründen ihre Geschwindigkeit drosseln. Die Behörden versuchten, die Lage unter Kontrolle zu bringen, hatten jedoch Schwierigkeiten, weil das Tier stark aufgeregt war.

Gegen 1 Uhr morgens entdeckte ein Polizeihubschrauber den Stier in einem Gebüsch. Das Tier wirkte verletzt und hochgradig gestresst, sodass ein sicheres Annähern unmöglich war. Beruhigungsmittel konnten nicht eingesetzt werden, da dies sowohl für die Einsatzkräfte als auch für den unberechenbaren Stier ein zu hohes Risiko dargestellt hätte.

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Auch mit Tagesanbruch besserte sich die Situation nicht. Da es keine sichere Möglichkeit gab, den Stier einzufangen oder zu beruhigen, entschieden die Behörden aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, das Tier einzuschläfern.

Nach Ausschöpfung aller Alternativen wurde der Stier schließlich getötet. Die K114 konnte wieder freigegeben werden, sobald das Gebiet gesichert war, und der Zugverkehr normalisierte sich. Der Besitzer stand die ganze Nacht über in Kontakt mit der Polizei, um die Entwicklungen zu verfolgen.

Quelle