17 March 2026, 10:18

Baden-Württemberg ehrt Streitkräfte zum 70. NATO-Jubiläum und warnt vor Drohnengefahr

Plakat, das eine Gruppe von uniformierten Personen zeigt, die Waffen halten, wobei eine Person in der Mitte ein Musikinstrument und eine Flagge hält, begleitet von Text, der "mecklenburgs sohne im weltkrieg - coverbild" liest.

Baden-Württemberg ehrt Streitkräfte zum 70. NATO-Jubiläum und warnt vor Drohnengefahr

Landtag von Baden-Württemberg ehrt Streitkräfte bei Jahresempfang

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat am Dienstag, dem 30. September 2025, ihren traditionellen Empfang für die Streitkräfte ausgerichtet. Die Veranstaltung stand im Zeichen des 70. Jahrestags des deutschen NATO-Beitritts und würdigte Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz angesichts wachsender Sicherheitsrisiken.

Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl begrüßte rund 200 Gäste in Stuttgart, darunter Vertreter von Polizei, Bundeswehr und weiteren Sicherheitsbehörden. Er warnte vor der zunehmenden Bedrohung durch ausländische Drohnen und betonte die Dringlichkeit, die Abwehrfähigkeiten in ganz Deutschland zu stärken.

Strobl plädierte für eine engere Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Polizei und Militär, um den Schutz zu verbessern. Die Polizei Baden-Württembergs gilt bereits als Vorreiter in der Drohnenabwehr und verfügt über international anerkannte Expertise. Der Minister kündigte an, das Thema auf der nächsten Innenministerkonferenz im Dezember zur Sprache zu bringen.

Der Empfang fand vor dem Hintergrund der angespannten Lage an der östlichen NATO-Flanke statt. Die Teilnehmer bekräftigten die Bedeutung des transatlantischen Bündnisses für die Sicherheit und Stabilität Europas. Gleichzeitig würdigten sie die Opferbereitschaft der Soldatinnen und Soldaten sowie ihrer Familien und dankten für ihren Beitrag zum Gemeinwohl.

Die Veranstaltung unterstrich das Engagement des Landes für die innere Sicherheit und trieb die Forderung nach bundesweiten Fortschritten in der Drohnenabwehr voran. Strobls Vorschläge sollen auf der anstehenden Ministerkonferenz vertieft diskutiert werden. Die NATO bleibt unterdessen ein zentraler Pfeiler der deutschen Verteidigungspolitik – besonders angesichts der anhaltenden Herausforderungen an den Grenzen.

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