Baden-Württemberg investiert Millionen in den Schutz seiner UNESCO-Welterbestätten
Kazim HoffmannBaden-Württemberg investiert Millionen in den Schutz seiner UNESCO-Welterbestätten
Baden-Württemberg will seine UNESCO-Welterbestätten mit einem neuen Förderprogramm stärken. Die Landesregierung hat Pläne angekündigt, diese kulturellen Wahrzeichen besser zu vernetzen und zu erhalten. Rund 250.000 Euro wurden bereits für die erste Unterstützung in diesem Jahr bereitgestellt.
Die Region beherbergt derzeit sieben UNESCO-Welterbestätten, zwei weitere stehen kurz vor der Anerkennung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass sich die Zahl dieser Stätten in den letzten zehn Jahren verdoppelt habe.
Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, wurde damit beauftragt, ein Förderkonzept für 2023 und die folgenden Jahre zu entwickeln. Ziel ist es, die Vernetzung, den Schutz und die Instandhaltung aller Stätten zu verbessern. Zudem soll durch grenzüberschreitende Bildungsinitiativen das öffentliche Bewusstsein für das Welterbe gestärkt werden.
Die Förderung wird dazu beitragen, das architektonische und kulturelle Erbe dieser Orte zu bewahren. Geplant sind unter anderem eine bessere Abstimmung zwischen den Stätten sowie ein verstärktes Besucherengagement.
Das neue Programm sieht finanzielle Unterstützung für kurzfristige und langfristige Projekte vor. Mit den bereits verfügbaren 250.000 Euro unternimmt die Landesregierung erste Schritte, um ihre UNESCO-Stätten zu schützen und zu fördern. Die Initiative soll in den kommenden Jahren auch die Zusammenarbeit zwischen den neun Standorten intensivieren.






