20 March 2026, 18:21

Baden-Württemberg setzt mit Task Force auf strengeren Tierschutz beim Transport

Schild an einer Kettenzaun mit der Aufschrift "Keine Tiere auf dem Gelände" umgeben von grünem Gras, Pflanzen und Bäumen, einer Wand im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Baden-Württemberg setzt mit Task Force auf strengeren Tierschutz beim Transport

Baden-Württemberg übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung des Tierschutzes während des Transports. Das Bundesland richtete 2023 eine spezielle Task Force Tiertransport ein, die Inspektionen und Genehmigungen überwacht – ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen deutschen Regionen. Kürzlich besuchten Minister eine Kontrollstelle, um die Einhaltung der bestehenden Vorschriften zu prüfen.

Die Europäische Kommission hatte im Dezember 2023 neue Regeln zum Schutz von Tieren während des Transports vorgeschlagen. Baden-Württemberg setzt sich seitdem in den Verhandlungen für strengere praktische Maßnahmen ein. Um die Standards durchzusetzen, wurde die Task Force Tiertransport ins Leben gerufen, die Fachwissen bündelt und für eine einheitliche Umsetzung sorgt.

Die Kontrollen werden gemeinsam von Tierärzten und der Polizei durchgeführt. Fahrzeuge werden zu festen Kontrollpunkten geleitet, wo vor allem Märkte, Ausstellungen, grenzüberschreitende Transporte und Lieferungen an Schlachthöfe überprüft werden. Zweimal im Jahr führen die Behörden mehrwöchige Kampagnen durch, um den Tierschutz und die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Die Minister Peter Hauk und Thomas Strobl besichtigten kürzlich eine Kontrolle im Rhein-Neckar-Kreis und lobten das Engagement der beteiligten Teams. Die Task Force ist zudem für die Genehmigung von Ferntransportunternehmen und -fahrzeugen zuständig und strebt eine flächendeckende Einhaltung der Vorschriften an.

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Bis März 2026 bleibt Baden-Württemberg das einzige deutsche Bundesland mit einer landesweiten Spezialeinheit für diese Thematik.

Der Ansatz des Landes kombiniert regelmäßige Kontrollen mit zentraler Aufsicht. Ziel ist es, Verstöße zu reduzieren und die Bedingungen für transportierte Tiere zu verbessern. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse setzen sich die Verantwortlichen weiterhin für strengere nationale und EU-weite Standards ein.

Quelle