26 March 2026, 22:19

Baden-Württemberg stärkt freie Theater mit 243.000 Euro Förderung

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" und sichtbarem Text sowie einem Logo auf der Seite.

Baden-Württemberg stärkt freie Theater mit 243.000 Euro Förderung

Baden-Württemberg fördert freie Theater mit rund 243.000 Euro

Das Land Baden-Württemberg stellt in diesem Jahr rund 243.000 Euro an Projektförderungen für freie Theater im gesamten Bundesland bereit. Damit sollen kulturelle Initiativen gestärkt werden, die sich mit drängenden gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. Sieben private Bühnen und drei Puppentheater profitieren in diesem Jahr von der finanziellen Unterstützung.

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Die geförderten Theater haben ihren Sitz in Rottenburg, Offenburg, Rottweil, Freiburg, Schorndorf und Stuttgart. Besonders hervorzuheben ist das Stuttgarter Materialtheater, das für zwei Jahre eine konzeptionelle Förderung erhält. Zudem hat das Land die maximale Fördersumme pro Projekt für 2024 auf 40.000 Euro angehoben.

Eine Jury sichtet und wählt die Projekte jährlich aus, wobei die bisherigen Auswahlkriterien und Details zur Mittelvergabe nicht öffentlich einsehbar sind. Arne Braun, Staatssekretär für Kunst und Kultur, betonte die Bedeutung freier Theater bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie sozialer Spaltung und der Zukunft der Demokratie. Das Ministerium verwies darauf, dass steigende Kosten eine solche Unterstützung unverzichtbar machen – insbesondere für Vorhaben, die sonst kaum realisierbar wären.

Die Förderung steht im Einklang mit dem übergeordneten Ziel des Landes, durch eine lebendige Theaterszene den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die öffentliche Debatte zu stärken.

Die bereitgestellten 243.000 Euro sollen die Existenz freier Theater in Baden-Württemberg sichern. Mit höheren Förderobergrenzen pro Projekt und mehrjähriger Unterstützung für einzelne Ensembles schafft das Land Rahmenbedingungen, unter denen kulturelle Initiativen ihre Arbeit fortsetzen können. Im Fokus stehen dabei Vorhaben, die zentrale gesellschaftliche Themen aufgreifen und gleichzeitig unter finanziellen Druck geraten sind.

Quelle