20 April 2026, 04:18

Baden-Württemberg stellt 427 neue Professor:innen ein – Frauenanteil steigt auf Rekordwert

Zwei Frauen in einem Klassenzimmer, eine hält ein Buch und die andere schreibt an einer Tafel, mit Stühlen unten sichtbar.

Baden-Württemberg stellt 427 neue Professor:innen ein – Frauenanteil steigt auf Rekordwert

Baden-Württemberg begrüßt 427 neue Professorinnen und Professoren an seinen Hochschulen

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Im Jahr 2023 hat Baden-Württemberg 427 neue Professorinnen und Professoren an seinen Universitäten willkommen geheißen. Die jüngsten Berufungen zeigen einen deutlichen Anstieg der Geschlechtervielfalt: Der Frauenanteil unter den Neuberufenen liegt nun bei 43 %. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hob diesen Fortschritt als zentralen Erfolg bei der Förderung von Wissenschaftlerinnen hervor.

Seit 2016 steigt der Anteil der Professorinnen kontinuierlich an – damals lag er bei nur 28 %. Olschowski betonte, wie wichtig es sei, diesen Trend fortzusetzen, um ein ausgewogeneres akademisches Umfeld zu schaffen.

Von den 427 neuen Professorinnen und Professoren kamen 132 aus anderen Bundesländern, 76 wurden aus dem Ausland gewonnen. Die Ministerin unterstrich zudem die Notwendigkeit hoher Lehrstandards und enger Forschungszusammenarbeit, um die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen in der Region zu sichern.

Bei der Begrüßungsveranstaltung für die Neuberufenen wurden auch die Preisträgerinnen und Preisträger des Landeslehrpreises 2023 bekannt gegeben. Der in diesem Jahr erstmals verliehene Preis würdigt herausragende Lehrkräfte sowie von Studierenden getragene Nachhaltigkeitsprojekte. Er ist in drei Kategorien unterteilt: Klimaschutz, Innovation/Transformation sowie Fachkräftenachwuchs in den MINT-Fächern.

Der Rekordanteil an Professorinnen spiegelt die anhaltenden Bemühungen wider, die Chancengleichheit in der Wissenschaft zu verbessern. Mit dem Landeslehrpreis unterstreicht Baden-Württemberg zudem sein Engagement für hochwertige Bildung und interdisziplinäre Forschung. Beide Initiativen zielen darauf ab, die Position der Region als führenden Standort für Lehre und Innovation weiter zu stärken.

Quelle