Bayern-München wirft Schiedsrichter Pinheiro Befangenheit nach CL-Halbfinale vor
Niko CichoriusBayern-München wirft Schiedsrichter Pinheiro Befangenheit nach CL-Halbfinale vor
Die Nachwehen des Champions-League-Halbfinales zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain nehmen weiter an Fahrt auf. Der portugiesische Schiedsrichter João Pinheiro, der die umstrittene Partie leitete, sieht sich scharfer Kritik aus dem Lager der Bayern ausgesetzt. Zweifel an zentralen Entscheidungen, darunter eine nicht gezeigte zweite Gelbe Karte, haben Vorwürfe der Befangenheit laut werden lassen.
Pinheiro führte das Schiedsrichterteam während des hitzigen Duells an, unterstützt von Bruno Jesus und Luciano Maia als Linienrichter. Fábio Melo fungierte als Vierter Offizieller, während Luís Ferreira und Valdemar Maia für den Videobeweis (VAR) zuständig waren. Bayern-Trainer Vincent Kompany hinterfragte öffentlich, warum Nuno Mendes keine zweite Gelbe Karte erhielt, und bezeichnete die Entscheidung als ungerecht.
Der ehemalige Bayern-Mittelfeldspieler Michael Ballack ging noch einen Schritt weiter und warf Pinheiro sowie der UEFA vor, PSG begünstigt zu haben. Auch Ex-Teamkollege Sami Khedira meldete sich zu Wort und argumentierte, dass die Leistung des Schiedsrichters die Integrität des Spiels untergrub und den FC Bayern benachteiligte.
Trotz der Kontroverse wird Pinheiro als Nächstes ein Spiel der portugiesischen Liga leiten. Sein nächster Einsatz ist das Spiel des 33. Spieltags im Estádio da Luz. Die Kritik aus dem Bayern-Lager unterstreicht die anhaltende Verärgerung über die Schiedsrichterleistungen im Halbfinale. Pinheiros nächstes Spiel in Portugal steht unter dem anhaltenden Druck der Debatte um seine Entscheidungen in der Champions League. Die Diskussion über Fairness in den hochkarätigen europäischen Duellen zeigt keine Anzeichen einer Beruhigung.






