Bayerns CL-Traum endet: Neuer analysiert das bitteren Aus gegen PSG
Waldtraut TröstBayerns CL-Traum endet: Neuer analysiert das bitteren Aus gegen PSG
Bayern Münchens Champions-League-Traum ist geplatzt – nach einem 1-1-Unentschieden im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain. Das Ergebnis besiegelte das Ausscheiden nach einer knappen 4:5-Niederlage im Gesamtscore. Torhüter Manuel Neuer blickt selbstkritisch auf die Leistung seiner Mannschaft zurück und sieht verpasste Chancen als entscheidenden Grund für das Scheitern.
Der Start in die K.-o.-Phase verlief für die Bayern enttäuschend: Im Hinspiel unterlagen sie vor heimischem Publikum mit 4:5. Trotz einer kämpferischen Vorstellung in Paris gelang es ihnen nicht, das Defizit wettzumachen. Harry Kanes spätes Tor im Rückspiel kam zu spät, um die Wende zu bringen.
Neuer, ein erfahrener Veteran der Münchner Europapokalsiege – darunter das Triple in der Saison 2019/2020 – räumte ein, dass es seiner Mannschaft an Präzision im Abschluss mangelte. PSG habe dagegen mit eiskalter Effizienz zugeschlagen, eine „Killerinstinkt“ genannt, den Bayern nicht aufbringen konnten. Zudem kritisierte der Torwart, dass sein Team zu wenige klare Torchancen herausspielte und so die Ballbesitzvorteile nicht nutzen konnte.
Neben der Champions League zieren Neuer mit Bayern auch der UEFA Super Cup und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft die Vitrine. Doch das diesjährige europäische Aus bedeutet einen weiteren Rückschlag für den deutschen Rekordmeister.
Mit dem Ausscheiden endet Bayerns Champions-League-Saison vorzeitig. Neuers Worte spiegeln die Frustration wider, die eigenen Möglichkeiten nicht genutzt zu haben. Während PSG weiterzieht, konzentriert sich der FC Bayern nun auf die nationalen Wettbewerbe – und den Neuanfang in der kommenden Spielzeit.






