26 April 2026, 16:20

Bernd Luz: Wie ein deutscher Künstler Familie und Kunst zwischen Deutschland und Kasachstan vereint

Gemälde mit dem Titel "Kasachstan" von einem Künstler, das einen Mann in einem blauen Kleid und einer roten Möppe zeigt, flankiert von zwei Frauen in schwarzen und weißen Käpfen.

Bernd Luz: Wie ein deutscher Künstler Familie und Kunst zwischen Deutschland und Kasachstan vereint

Der deutsche Künstler Bernd Luz meistert die Balance zwischen Fernbeziehung und künstlerischer Karriere. Aus dem Raum Tuttlingen in Baden-Württemberg reist er alle paar Monate über 6.000 Kilometer nach Almaty, um seine Partnerin Dinara und ihr gemeinsames Kind zu besuchen. Wenn die Pandemie es zulässt, nutzen diese Besuche auch dazu, seine Kunst in ganz Zentralasien zu präsentieren.

Sein Werk, tief geprägt von der kasachischen Kultur, findet Anerkennung in Museen, Schulen und sogar bei offiziellen Treffen mit Staatschefs. Luz' künstlerischer Prozess verbindet Malerei mit digitaler Collage: Er beginnt mit einer Acryl-Grundierung auf Leinwand, fügt dann fotografierte und bearbeitete Bilder als Collage hinzu, überträgt diese auf die Leinwand und verfeinert die Motive schließlich mit malerischen Akzenten. Oft zeigen seine Werke kasachische Wahrzeichen und Themen – ein Spiegel seiner häufigen Aufenthalte im Land.

Seine Arbeiten wurden bereits in renommierten Häusern ausgestellt, darunter das Zentralstaatliche Museum in Almaty und das Nationalmuseum in Nur-Sultan. Seit 2018 zieren einige seiner Werke sogar kasachische Schulbücher für die siebten und achten Klassen. Über Ausstellungen hinaus engagiert sich Luz in der kulturellen Diplomatie: Während des ersten offiziellen Deutschland-Besuchs von Präsident Kassym-Schomart Tokajew überreichte er ihm ein Gemälde als Symbol der deutsch-kasachischen Freundschaft.

Als aktives Mitglied der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft traf Luz Tokajew 2020 erneut kurz. Beruflich pendelt er zwischen der Leitung einer Werbeagentur und der Schaffung von Pop-Art. Nun, da Reisebeschränkungen gelockert werden, hofft er, häufiger nach Kasachstan reisen zu können – um seine Familie wiederzusehen und seine künstlerische Präsenz in der Region auszubauen.

Luz' Werk bleibt eine Brücke zwischen Deutschland und Kasachstan. Sein multimedialer Ansatz und die kulturellen Themen haben ihm einen Platz in Museen, Klassenzimmern und diplomatischen Begegnungen gesichert. Mit weniger Reisehindernissen plant er, diese Verbindungen in Zukunft noch weiter zu stärken.

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