Bosch baut Nutzfahrzeugsparte um – Fokus auf saubere Transportlösungen der Zukunft
Waldtraut TröstBosch baut Nutzfahrzeugsparte um – Fokus auf saubere Transportlösungen der Zukunft
Bosch baut Nutzfahrzeugsparte um, um von der Wende zu sauberem Transport zu profitieren
Der Technologiekonzern Bosch strukturiert seine Nutzfahrzeugdivision um, um die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlicheren Transportlösungen zu nutzen. Bis Januar 2025 soll eine neue Geschäftseinheit entstehen, mit der das Unternehmen seine Umsätze in einem sich rasant wandelnden Markt steigern will. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer weltweit zunehmenden Nachfrage nach batterieelektrischen und wasserstoffbetriebenen Lkw.
Die neue Einheit wird die Systementwicklung und das Produktmanagement für Lkw und Off-Road-Fahrzeuge bündeln. Als Leiter der Sparte wurde Jan-Oliver Röhrl berufen, der die Effizienz steigern und das Wachstum vorantreiben soll. Derzeit erwirtschaftet Bosch rund ein Viertel seines Umsatzes mit Komponenten für Nutzfahrzeuge.
Die Umstrukturierung folgt den Branchenprognosen: Bis 2030 werden voraussichtlich 20 Prozent aller neu zugelassenen Lkw über sechs Tonnen batterieelektrisch fahren, drei Prozent mit Brennstoffzellen. Fünf Jahre später könnte bereits jeder dritte schwere Lkw mit Batterieantrieb unterwegs sein – und jeder zehnte mit Wasserstoff-Brennstoffzelle.
Bosch sieht erhebliche Chancen im globalen Frachtsektor, insbesondere angesichts steigender Transportnachfrage und der zunehmenden Verbreitung alternativer Antriebe. Das Unternehmen will seine Position stärken, indem es seine Abläufe strafft und auf aufstrebende Technologien setzt.
Die neue Geschäftseinheit soll Anfang 2025 an den Start gehen und Bosch' Aktivitäten im Bereich Nutzfahrzeug-Innovationen bündeln. Da batterieelektrische und brennstoffzellenbetriebene Lkw einen immer größeren Marktanteil erobern, zielt die Neuaufstellung darauf ab, die Rolle des Unternehmens bei zukünftigen Transportlösungen zu sichern. Im Fokus stehen Effizienz, Wachstum und die Anpassung an die Branchenentwicklungen.






