Bosch bündelt Verbrenner-Sparten für mehr Fokus auf E-Mobilität
Bosch bündelt seine Sparten Gasoline Systems und Diesel Systems zu einer neuen Einheit. Die Umstrukturierung soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Ziel des Schritts ist es, die Abläufe zu straffen und die Ausrichtung des Konzerns auf die E-Mobilität zu stärken.
Die neue Division Powertrain Solutions wird rund 88.000 Mitarbeiter beschäftigen. Trotz ihrer Größe erwartet Bosch, dass sie agiler wird. Das Ziel ist es, integrierte Lösungen für Benzin-, Diesel-, Hybrid- und Elektroantriebe anzubieten.
Durch die Fusion werden Prozesse in Produktion, Logistik und Personalwesen vereinheitlicht. Im Bosch-Werk in Budweis, Tschechien, sind beide Sparten bereits unter einem Dach zusammengefasst. Die Hälfte der Umsätze dort entfällt auf Dieselabgassysteme, die andere Hälfte auf Benzinkomponenten.
Die Neuordnung soll überflüssige Bürokratie abbauen. Nur die besten Verfahren aus beiden Bereichen werden beibehalten. Kunden profitieren künftig von einem zentralen Ansprechpartner im Vertrieb und einer klareren Positionierung im Bereich E-Mobilität.
Der Erfolg der Fusion wird sich an der Performance von Bosch messen lassen. Das Unternehmen plant, maßgeschneiderte Systeme für jedes Marktsegment zu entwickeln. Damit will es näher an die Kundenbedürfnisse rücken und seine Position in der Branche festigen.






