16 April 2026, 02:18

Brandenburg plant 24/7-Smart-Stores für ländliche Regionen ohne Supermärkte

Ein belebter Markt im alten Stadtzentrum von Heidelberg mit Menschen, die umhergehen, sitzen und stehen, sowie Zelten, Tischen mit Gemüse und Gebäuden unter einem klaren blauen Himmel.

Brandenburg plant 24/7-Smart-Stores für ländliche Regionen ohne Supermärkte

Die Landesregierung Brandenburgs unterstützt Pläne, die den Betrieb von personalfreien, vollautomatisierten Läden im gesamten Bundesland ermöglichen sollen. Mit diesem Schritt will man ländlichen Gemeinden helfen, in denen traditionelle Supermärkte zunehmend verschwinden. Die Behörden hoffen, dass diese intelligenten Geschäfte die Grundversorgung mit wichtigen Waren auch in dünn besiedelten Gebieten sichern werden.

Die SPD/CDU-Koalition hat Änderungen beschlossen, die den Betrieb von Mini-Supermärkten ohne Personal erlauben. Diese Smart Stores könnten rund um die Uhr geöffnet bleiben – anders als herkömmliche Läden, die derzeit noch Einschränkungen unterliegen. Nach den geltenden Regeln dürfen Brandenburgs Geschäfte von Montag bis Samstag durchgehend öffnen, wobei nur an sechs Sonn- oder Feiertagen Sonderöffnungszeiten möglich sind.

Der Vorstoß für die Reform begann bereits im vergangenen Jahr, als der Landtag die Regierung aufforderte, bis Ende März neue Gesetze auszuarbeiten. Andere Bundesländer haben bereits ähnliche Regelungen für automatisierte Läden eingeführt. Allerdings muss das Brandenburgische Parlament die Vorlage noch beraten und final beschließen, bevor sie in Kraft treten kann.

Befürworter argumentieren, dass Smart Stores dazu beitragen werden, lokale Versorgungsstrukturen aufrechtzuerhalten – insbesondere in ländlichen Regionen. Da immer weniger traditionelle Supermärkte wirtschaftlich tragfähig sind, könnten diese automatisierten Verkaufsstellen zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags der Bewohner werden.

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Falls die neuen Regeln verabschiedet werden, dürfen Smart Stores ohne Unterbrechung betrieben werden und so die Lücken schließen, die durch kämpfende klassische Einzelhändler entstehen. Die Änderungen stehen zudem im Einklang mit den übergeordneten Bestrebungen, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Brandenburg zu schaffen. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den anstehenden Beratungen des Landtags.

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