CDU-Chef Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe nach AfD-Kontakt in Sachsen-Anhalt
Waldtraut TröstCDU-Chef Heuer wehrt sich gegen Vorwürfe nach AfD-Kontakt in Sachsen-Anhalt
Guido Heuer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt, weist Vorwürfe einer Absprache mit Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD, entschieden zurück. Heuer erklärte, die Anschuldigungen basierten auf falsch interpretierten Aufnahmen von einer Wahlveranstaltung. Die Bilder hätten einen irreführenden Eindruck ihres Austauschs erweckt.
Heuer bezeichnete die Situation als „Dilemma“, da die AfD trotz ihrer Einstufung als rechtsextrem demokratische Mandate innehatte. Er betonte, die CDU müsse sich in sachpolitischen Fragen mit der Partei auseinandersetzen, dabei aber die parlamentarischen Spielregeln einhalten.
Heuer begrüßte Unterstützung für die Positionen der CDU aus allen Fraktionen des Landtags. Seiner Ansicht nach sei die Herkunft einer Mehrheit zweitrangig, solange die Beschlüsse inhaltlich richtig seien. Kritiker, so Heuer, übertrieben den Vorfall bewusst, um eine unangemessene Nähe zwischen CDU und AfD zu suggerieren.
Er bestehe darauf, dass es keine unzulässige Zusammenarbeit gegeben habe. Gegner würden die Fakten verdrehen, um eine täuschende Erzählung zu konstruieren. Im Kern geht es in der Debatte um die Frage, wie sich demokratische Parteien im Parlament mit der AfD auseinandersetzen sollen.






