16 April 2026, 02:19

Deutsche Telekom und Metzler testen grüneres Bitcoin-Mining mit Ökostrom-Überschüssen

Luftaufnahme eines Solarparks mit Solarpanelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Eisenbahnstrecke.

Deutsche Telekom und Metzler testen grüneres Bitcoin-Mining mit Ökostrom-Überschüssen

Deutsche Telekom und Bankhaus Metzler starten Pilotprojekt "Digitale Monetäre Photosynthese"

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Deutsche Telekom und das Bankhaus Metzler haben sich zusammengeschlossen, um ein Pilotprojekt mit dem Namen Digitale Monetäre Photosynthese zu lancieren. Ziel der Initiative ist es, Bitcoin mit überschüssiger Energie aus erneuerbaren Quellen wie Solar- und Windkraft zu schürfen. Die Unternehmen sind überzeugt, dass dieser Ansatz nicht nur zur Stabilisierung des deutschen Stromnetzes beitragen, sondern auch neue Anwendungsmöglichkeiten für die Blockchain-Technologie erschließen könnte.

Das Projekt wird in den Anlagen der Riva GmbH Engineering im baden-württembergischen Backnang durchgeführt. Die Metis Solutions GmbH zeichnet für die Bereitstellung der Infrastruktur für die Mining-Operationen verantwortlich, während die Telekom MMS – eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom mit Schwerpunkt auf digitaler Transformation – die Mining-Hardware betreiben wird. Beide Unternehmen verfügen über Erfahrung in Web3-Infrastrukturen und nachhaltigen Energielösungen.

Ein Vorteil des Bitcoin-Minings liegt darin, dass der Energieverbrauch flexibel an Schwankungen im Stromangebot angepasst werden kann. Durch die Umwandlung von Überschussenergie aus Wind- und Solarparks in digitalen Wert könnte der Prozess Betreibern solcher Anlagen zugutekommen. Im Rahmen des Pilotprojekts werden Daten gesammelt, um die Nutzung erneuerbarer Energien für das Mining zu optimieren – was letztlich die Effizienz des Stromnetzes steigern könnte.

Die Zusammenarbeit ist Teil einer größeren Bestrebung, Blockchain-Technologie für das Energiemanagement zu erproben. Bei Erfolg könnten die Erkenntnisse den Weg für eine breitere Nutzung von Kryptowährungen bei der Steuerung von Energienetzen ebnen.

Das Pilotprojekt wird untersuchen, ob Bitcoin-Mining überschüssige Ökostromkapazitäten in wirtschaftlichen Wert umwandeln kann. Die Ergebnisse könnten künftige politische Entscheidungen zur Integration erneuerbarer Energien und zu blockchainbasierten Netzinfrastrukturen beeinflussen. Die Initiative markiert einen Schritt in Richtung der Verknüpfung digitaler Finanzlösungen mit einer nachhaltigen Energieversorgung.

Quelle