23 May 2026, 02:29

Dobrindt lehnt Vorsorge gegen AfD-Machtzuwachs nach Ost-Wahlen ab

Innerminister Dobrindt: Warnungen vor AfD-Putsch sind Schreckschuss

Dobrindt lehnt Vorsorge gegen AfD-Machtzuwachs nach Ost-Wahlen ab

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat Bedenken hinsichtlich eines möglichen Machtzuwachses der AfD nach den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland zurückgewiesen. Er stellte die Sinnhaftigkeit von Vorbereitungen auf ein unwahrscheinliches Szenario infrage, in dem die Partei eine Alleinregierung bildet.

Zu dem Thema äußerte sich Dobrindt auch zu weiteren Sorgen über Wahlbeeinflussung und den Umgang mit sensiblen Sicherheitsinformationen. Er kritisierte Warnungen vor einem übermäßigen Einfluss der AfD nach den Septemberwahlen. Stattdessen argumentierte er, dass Spekulationen über extreme Szenarien unproduktiv seien und politische Anstrengungen darauf abzielen sollten, solche Entwicklungen von vornherein zu verhindern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zum Thema ausländische Einmischung bestätigte er, dass Desinformation und koordinierte Kampagnen in sozialen Medien – auch aus dem Ausland – bereits seit einiger Zeit präsent seien. Allerdings betonte er, dass es keine Hinweise auf ernsthafte Versuche aus dem Ausland gebe, die bevorstehenden Landtagswahlen zu manipulieren. Zudem sei vor der Wahl kein spürbarer Anstieg solcher Aktivitäten zu verzeichnen.

Der Minister lehnte Vorschläge ab, Vorsorgemaßnahmen einzuführen, die der AfD den Zugang zu sensiblen Sicherheitsinformationen verwehren sollen, falls sie in einem Bundesland an die Regierung kommt. Trotz der Bedenken bleibe genug Zeit, um Herausforderungen vor den Wahlen zu bewältigen, so Dobrindt.

Seine Äußerungen unterstreichen eine gewisse Zurückhaltung, präventive Maßnahmen gegen den möglichen Aufstieg der AfD zu ergreifen. Stattdessen betonte er, dass proaktives politisches Handeln Vorrang vor spekulativen Vorbereitungen habe. Die Wahlen in Ostdeutschland sind für September angesetzt, ohne dass es bisher Anzeichen für eine verstärkte ausländische Einmischung gibt.

Quelle