E-Scooter-Fahrer mit Cannabis und ohne Versicherung von Polizei gestoppt
Kazim HoffmannE-Scooter-Fahrer mit Cannabis und ohne Versicherung von Polizei gestoppt
Am Donnerstagabend wurde ein 34-jähriger E-Scooter-Fahrer in Waldshut von der Polizei angehalten. Der Vorfall ereignete sich am 27. Februar 2025 gegen 22:00 Uhr in der Konstanzer Straße. Die Beamten verdächtigten den Mann, unter Drogeneinfluss zu stehen und gegen Versicherungspflichten verstoßen zu haben.
Der Fahrer war auf einem Radweg unterwegs, als die Polizei ihn kontrollierte. Sofort fielen Anzeichen für Drogenkonsum auf, woraufhin ein vor Ort durchgeführter Urintest den Verdacht bestätigte: Im Körper des Mannes wurde Cannabis nachgewiesen.
Anschließend wurde er zur weiteren Beweissicherung zu einer medizinischen Blutuntersuchung gebracht. Die Behörden werfen ihm nun vor, ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben.
Bei den Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass der E-Scooter über keine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung verfügte. Nach deutschem Recht müssen solche Fahrzeuge als Elektrokleinstfahrzeuge versichert sein. Das Fehlen eines Versicherungsschutzes verstößt gegen § 6 der Pflichtversicherungsverordnung und kann mit Bußgeldern von bis zu 1.000 Euro, der Beschlagnahmung des Fahrzeugs sowie einer persönlichen Haftung für eventuelle Schäden geahndet werden.
Dem Fahrer drohen nun zwei separate Anklagepunkte: das Fahren unter Cannabiseinfluss sowie das Fehlen einer Versicherung für seinen E-Scooter. Die Polizei hat die entsprechenden rechtlichen Schritte eingeleitet, der Fall wird nun über die zuständigen Instanzen weiterverfolgt.






