14 April 2026, 00:26

Einheitliche Marke bwegt revolutioniert Ticketverkauf in Südost-Baden-Württemberg ab 2025

Eine Gruppe von Menschen, die um einen Zug auf einem Gleis herumstehen, wobei einige im Zug sitzen und andere davor stehen, in der Nähe von Gebäuden und Bäumen, mit dem Text "Ludwigs-Eisenbahn, die erste Eisenbahnstation in Deutschland" unten.

Einheitliche Marke bwegt revolutioniert Ticketverkauf in Südost-Baden-Württemberg ab 2025

Ab Dezember 2025 werden der Ticketverkauf für Regionalzüge in Südost-Baden-Württemberg unter einer einheitlichen Marke gebündelt. Den Zuschlag für das europaweit ausgeschriebene Verfahren erhielt die Transdev Vertrieb GmbH. Der Zehnjahresvertrag sieht vor, dass alle Dienstleistungen unter dem Namen bwegt zusammengefasst werden.

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Im Rahmen der Ausschreibung ging es um den stationären Ticketverkauf in der gesamten Region. Transdev Vertrieb sicherte sich die Rechte zur Betreuung von 123 Standorten, darunter rund 190 Fahrkartenautomaten, 14 Verkaufsstellen und sechs Videoreisezentren. Zudem sollen sieben bis 13 weitere Grundverkaufsstellen eingerichtet werden.

Verkehrsminister Winfried Hermann betonte die Vorteile standardisierter Automaten und Servicepunkte. Eine einheitliche Gestaltung erhöhe die Wiedererkennung und verbessere die Barrierefreiheit für Fahrgäste. Die neuen bwegt-Kundenzentren werden mit modernem Design und komfortablen Wartebereichen ausgestattet sein.

Auch weiterhin können Reisende an den neuen Standorten Fernverkehrstickets der Deutschen Bahn erwerben – vorausgesetzt, die DB Fernverkehr AG stimmt dem stationären Verkauf weiterhin zu. Minister Hermann gratulierte Transdev Vertrieb zum Erfolg und verwies auf die Erfahrung des Unternehmens als entscheidenden Faktor für einen zuverlässigen Service.

Der Vertrag läuft bis Ende 2035 und garantiert damit langfristig stabile Strukturen im Ticketverkauf. Sämtliche Regionalverkehrsangebote in der Region werden künftig unter der Marke bwegt geführt. Die Neuerungen sollen den Fahrgästen das Reisen erleichtern, ohne den Zugang zu Fernverkehrsoptionen einzuschränken.

Quelle