24 April 2026, 22:17

EnBW lotet Minderheitsbeteiligung an TransnetBW für Milliarden-Investitionen aus

Liniengraph, der die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

EnBW lotet Minderheitsbeteiligung an TransnetBW für Milliarden-Investitionen aus

Der Energiekonzern EnBW prüft eine Partnerschaft für seine Netztochter TransnetBW. Das Unternehmen könnte einen Minderheitsanteil von bis zu 49 Prozent an einen langfristigen Finanzinvestor veräußern. Selbst bei einem erfolgreichen Abschluss des Deals bliebe EnBW Mehrheitseigner des Geschäfts.

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TransnetBW betreibt ein überregionales Stromnetz, das oft als "Rückgrat der Energiewende" in Baden-Württemberg und darüber hinaus bezeichnet wird. EnBW hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Großprojekte für externe Partner geöffnet. Der aktuelle Schritt folgt damit einer Strategie, bei der das Unternehmen für kapitalintensive Vorhaben gezielt Kooperationen sucht.

Zwischen 2021 und 2025 plant EnBW Investitionen in Höhe von rund 12 Milliarden Euro in seine Geschäftsbereiche. Davon sollen über 6 Milliarden Euro in Strom- und Gasnetze fließen. Die Mittel aus einem möglichen TransnetBW-Deal würden das weitere Wachstum im gesamten Unternehmensportfolio unterstützen.

Die geplante Investition würde EnBW zusätzliches Kapital für seine Expansionspläne verschaffen. Das Netz von TransnetBW bleibt dabei von zentraler Bedeutung für die Energiewende in Deutschland. Ein neuer Partner würde lediglich als Minderheitsgesellschafter einsteigen, während EnBW die Kontrolle behält.

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