Erfurt verhandelt über sechsstellige Abfindung mit gekündigtem Mitarbeiter
Joachim RoseErfurt verhandelt über sechsstellige Abfindung mit gekündigtem Mitarbeiter
Die Stadt Erfurt prüft derzeit einen außergerichtlichen Vergleich mit dem ehemaligen Mitarbeiter Guy Montavon. Der Streit geht auf seine fristlose Kündigung vor mehr als zwei Jahren zurück. Eine Entscheidung über die vorgeschlagene Einigung könnte bereits im Mai fallen.
Montavon war vor über zwei Jahren von seiner Stelle entlassen worden. Seither kämpft er vor dem Erfurter Arbeitsgericht um seine Wiedereinstellung. Bei einem Schlichtungsgespräch Mitte März wurde erstmals über eine finanzielle Abfindung verhandelt.
Die vorgeschlagene Summe liegt im mittleren sechsstelligen Bereich. Der Großteil des Betrags würde ausstehende Gehaltszahlungen abdecken, der Rest wäre als Abfindung vorgesehen. Montavon stellte jedoch nach einer vorläufigen Einigung eine zusätzliche Forderung, was die Stadtverantwortlichen verärgert hat.
Bürgermeister Andreas Horn (CDU) informierte vergangenen Donnerstag den Ältestenrat des Stadtrats über den Stand der Dinge. Sollte der Vergleich zustande kommen, würde Montavon seine Klage zurückziehen. Andernfalls wird der Fall im September erneut vor Gericht verhandelt.
Eine endgültige Entscheidung über den Vergleich wird im Mai erwartet. Bei einer Zustimmung wäre der langjährige Rechtsstreit beendet. Ohne Einigung wird das Verfahren im September mit weiteren Verhandlungsterminen fortgesetzt.






