Familie entkommt unverletzt aus brennendem Mercedes-Kleinbus auf A6
Waldtraut TröstFamilie entkommt unverletzt aus brennendem Mercedes-Kleinbus auf A6
Eine sechsköpfige Familie entkam unverletzt, nachdem ihr Mercedes-Kleinbus auf der Autobahn A6 bei Heilbronn in Flammen aufgegangen war. Das Feuer brach im Motorraum aufgrund eines technischen Defekts aus und zwang den Fahrer, auf dem Standstreifen anzuhalten.
Der Vorfall ereignete sich, als ein 35-jähriger Vater mit seiner Familie in Richtung Heilbronn unterwegs war. Rauch und Flammen griffen schnell auf den gesamten Kleinbus über, doch alle Insassen konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen, bevor es vollständig ausbrannte. Der Brand zerstörte den Wagen komplett; der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.
Die Behörden sperrten die Autobahn zwischen 19:00 und 19:50 Uhr teilweise, um den Einsatzkräften die Löscharbeiten zu ermöglichen. Ersten Ermittlungen zufolge entstand das Feuer durch einen technischen Defekt. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise auf ein häufigeres Auftreten ähnlicher Vorfälle bei Mercedes-Kleinbussen. Zwar wurden bei älteren Modellen allgemeine Motorprobleme wie defekte Steuergeräte festgestellt, doch stehen diese nicht in direktem Zusammenhang mit Bränden oder speziell mit Kleinbus-Varianten.
Verletzte gab es nicht. Die Familie erhielt vor Ort Unterstützung, bevor die Straße wieder für den Verkehr freigegeben wurde.
Der Kleinbus wurde als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft, da eine Reparatur aufgrund des Ausmaßes der Schäden ausscheidet. Nach Abschluss der Löscharbeiten und der Räumung der Unfallstelle konnte der Verkehr wieder normal fließen. Die Behörden kündigten keine weiteren Maßnahmen in Bezug auf den technischen Defekt an.