Feiertags-Streichung: Warum 76 Prozent der Deutschen dagegen sind
Vorschlag zur Abschaffung eines Feiertags in Deutschland stößt auf heftigen Widerstand
Umfragen zufolge unterstützt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung die Idee, während die überwiegende Mehrheit sie entschieden ablehnt. Die Debatte entzachte sich vor dem Hintergrund der Suche der Regierung nach Wegen, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Die Bundesregierung diskutiert die Streichung eines gesetzlichen Feiertags als schnelle Maßnahme, um die Arbeitszeit zu erhöhen. Offizielle Stellen sehen darin eine kurzfristige Lösung, um die Produktivität angesichts anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu steigern. Kritiker hingegen argumentieren, dass ein solcher Schritt die tiefer liegenden strukturellen Probleme nicht lösen würde.
Aktuelle Umfragen zeigen, dass lediglich 16 Prozent der erwerbsfähigen Deutschen den Plan befürworten. Eine umfassendere Erhebung ergab eine Zustimmung von 21 Prozent, während 76 Prozent dagegen sind. Die Ablehnung ist parteiübergreifend: 85 Prozent der Anhänger der Linken sowie 87 Prozent der Wähler der rechtspopulistischen AfD lehnen den Vorschlag ab.
Die Diskussionen folgen auf Monate schwacher Wirtschaftsdaten, die die Politik dazu drängen, neue Wege zur Wachstumsförderung zu erkunden. Doch viele zweifeln daran, ob die Streichung eines Feiertags einen spürbaren Effekt auf die langfristige Wirtschaftsleistung hätte.
Der Vorschlag hat es schwer, sich gegen die massive öffentliche Opposition durchzusetzen. Selbst wenn er umgesetzt würde, bleibt sein wirtschaftlicher Nutzen ungewiss. Für die Regierung gilt es nun abzuwägen, ob die möglichen Vorteile die breite Ablehnung rechtfertigen.






