17 June 2026, 17:36

Freiburger Regionalrat genehmigt neuen Hochspannungsabschnitt zwischen Meißenheim und Ringsheim

Regierungspräsidium genehmigt Abschnitt der neuen 380-kV-Leitung zwischen Meißenheim und Ringsheim

Freiburger Regionalrat genehmigt neuen Hochspannungsabschnitt zwischen Meißenheim und Ringsheim

Der Regionalrat Freiburg hat einen Abschnitt der neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen Meißenheim und Ringsheim genehmigt. Die Entscheidung wurde am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, bekannt gegeben. Das Vorhaben ist Teil des übergeordneten Projekts „Netzverstärkung Oberrheintal“.

Der genehmigte Abschnitt umfasst etwa 19 Kilometer und durchquert die Gemeinden Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Die neue Trasse wird innerhalb des bestehenden Leitungskorridors verlaufen und größtenteils parallel zur vorhandenen Infrastruktur geführt, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten.

Für diesen Abschnitt werden 56 neue Strommasten errichtet. Die bestehende 220-Kilovolt-Leitung, die von 61 Masten getragen wird, soll im Gegenzug abgebaut werden. Ursprünglich sollte die Genehmigung den gesamten Abschnitt bis zum Umspannwerk Eichstetten abdecken, doch ungelöste Fragen im südlichen Bereich führten zu einer Aufteilung des Verfahrens.

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Ziel des Projekts ist es, die Stromversorgungssicherheit im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien zu gewährleisten. Zudem sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, um die Eingriffe in Natur und Landschaft zu kompensieren.

Die neue Hochspannungsleitung ist Teil einer 120 Kilometer langen Netzverstärkung, die von Daxlanden bis Eichstetten reicht. Mit der Genehmigung dieses Abschnitts ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Stromnetzes gelungen. Nun stehen der Bau der neuen Masten und der Rückbau der alten Leitung im Fokus.

Quelle