Freiburgs Knopfhäusle-Viertel erhält renommierten Otto-Borst-Preis 2026
Joachim RoseFreiburgs Knopfhäusle-Viertel erhält renommierten Otto-Borst-Preis 2026
Freiburgs historisches Knopfhäusle-Wohnviertel gewinnt den Otto-Borst-Preis 2026
Die Auszeichnung würdigt die jüngste Sanierung des Ensembles sowie seine Bedeutung als erste Arbeitersiedlung Badens. Die Ehrung wurde in der Kategorie „Nachbarschaft“ auf einer internationalen Städtekonferenz in Trier überreicht.
Das Knopfhäusle entstand zwischen 1869 und 1886 als erster Wohnkomplex für Arbeiter in der Region. Es besteht aus Reihenhäusern und mehreren historischen Nebengebäuden, die heute allesamt unter Denkmalschutz stehen.
Seit 2020 wurde das Gelände grundlegend saniert. Im Mittelpunkt stand die Modernisierung der Gebäude bei gleichzeitiger Bewahrung ihres ursprünglichen Charakters. Umfassende Recherchen und ein maßgeschneiderter Denkmalschutzplan bildeten die Grundlage für die Arbeiten, wobei auch die Anwohner in die Planung einbezogen wurden.
Preisträger sind die Stadt Freiburg und die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB). Die Freiburger Stadtbau, die zur FSB gehört, ist nun Eigentümerin der Immobilien.
Die Auszeichnung unterstreicht die historische Bedeutung des Viertels und den Erfolg der Restaurierung. Die sanierten Gebäude erfüllen nun moderne Wohnstandards, ohne ihren historischen Charakter zu verlieren. Offiziell überreicht wurde der Preis im Rahmen der Konferenz des Forum Stadt-Netzwerks in Trier.






