31 March 2026, 00:21

Gorfion Green Energy zeigt Weg zu schnellerer und günstigerer Energiewende auf

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Gorfion Green Energy zeigt Weg zu schnellerer und günstigerer Energiewende auf

Gorfion Green Energy mit Vorschlägen für beschleunigten Ökostrom-Ausbau und Kostensenkung

Das in Konstanz ansässige Unternehmen Gorfion Green Energy hat ein Maßnahmenpaket vorgestellt, das den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen und gleichzeitig die Kosten senken soll. Der auf Photovoltaikanlagen und "Solar-as-a-Service"-Lösungen spezialisierte Konzern behauptet, dass sein Plan Milliarden an Netzerweiterungen einsparen könnte – und das ohne zusätzliche Ausgaben. Kern der Strategie sind eine intelligentere Nutzung der bestehenden Infrastruktur sowie eine bessere Abstimmung zwischen Energieerzeugern, Politik und Netzbetreibern.

Nachfrageorientierter Ausbau und Mehrfachnutzung als zentraler Ansatz Im Mittelpunkt steht der Wechsel zu einem bedarfsgesteuerten Ausbau und dem Konzept der Multi-Co-Location. Damit soll die bestehende Netzkapazität optimal ausgeschöpft werden, indem Erneuerbare-Projekte an den günstigsten Standorten platziert werden. Ergänzt wird dies durch regionale Preiszonen und dynamische Netzentgelte, die netzdienliches Verhalten fördern und Investitionen in Regionen mit freien Kapazitäten lenken sollen.

Ein weiterer Eckpfeiler des Plans ist ein digitaler Zwilling des deutschen Stromnetzes. Dieses virtuelle Modell soll die Transparenz erhöhen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten verbessern. Zudem fordert das Unternehmen vereinfachte Planungsverfahren, eine Gleichstellung von Speichersystemen mit Erzeugungsanlagen sowie verbindliche Fristen für Netzanbindungen bis März 2026.

Marktintegration statt Subventionen – Einsparpotenzial von 123 Milliarden Euro Gorfion Green Energy plädiert zudem für einen schrittweisen Ausstieg aus der EEG-Förderung und setzt stattdessen auf die direkte Marktintegration erneuerbarer Energien. Laut eigenen Berechnungen könnten die vorgeschlagenen Reformen die Netzerweiterungskosten bis 2045 um rund 123 Milliarden Euro reduzieren – zusätzliche Einsparungen durch den Subventionsabbau nicht eingerechnet.

Politik reagiert – aber noch nicht umfassend Obwohl Deutschland die genauen Maßnahmen noch nicht übernommen hat, gehen jüngste Gesetze wie das Energiespeichergesetz und Novellen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bereits in eine ähnliche Richtung. Allerdings deckt die aktuelle Regierungspolitik weder die geforderte Gleichbehandlung von Speichern noch verbindliche Anschlussfristen vollständig ab.

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Fazit: Schnellerer, kostengünstigerer Ökostrom-Ausbau möglich Die Vorschläge zielen auf eine beschleunigte und wirtschaftlichere Energiewende ab. Würden sie umgesetzt, könnten sie die Funktionsweise des deutschen Stromnetzes grundlegend verändern und die Genehmigung von Projekten vereinfachen. Gorfion ruft alle Akteure – von Energieerzeugern bis zu Regulierungsbehörden – auf, die Reformen zu unterstützen und bis zu den gesetzten Fristen umzusetzen.

Quelle