Grenzpolizei deckt manipulierte Aufenthaltserlaubnis am Bahnhof Kehl auf
Niko CichoriusGrenzpolizei deckt manipulierte Aufenthaltserlaubnis am Bahnhof Kehl auf
Eine 27-jährige Kongolesin wurde am Bahnhof Kehl von deutschen Behörden kontrolliert, nachdem der Verdacht auf gefälschte Reisedokumente bestand. Sie war am 17. Juni mit einem Fernzug aus Frankreich eingereist. Später bestätigten Beamte Unregelmäßigkeiten in ihren Unterlagen und verweigerten ihr die Einreise.
Die Frau wurde bei ihrer Ankunft am Kehler Bahnhof von der Grenzpolizei überprüft. Sie legte einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis vor. Als Nachweis für ihren Aufenthalt zeigte sie auf ihrem Handy einen Antrag auf Verlängerung der Erlaubnis.
Bei einer genaueren Prüfung stellten die Beamten fest, dass das digitale Dokument manipuliert worden war. Das Gültigkeitsdatum war verändert worden, was den Verdacht auf eine Fälschung erhärtete. Daraufhin wurde ihr die Einreise nach Deutschland verweigert, und sie wurde nach Frankreich zurückgeschickt.
In diesem Jahr hat die Bundespolizei keine weiteren Fälle gefälschter Aufenthaltstitel an der französisch-deutschen Grenze registriert.
Nach dem Vorfall wurde die Frau wegen des gefälschten Dokuments nach Frankreich zurückgeführt. Die Grenzbehörden überwachen weiterhin die Grenzübergänge, um unerlaubte Einreiseversuche zu verhindern. Der Fall bleibt 2024 ein Einzelfall.






