09 May 2026, 06:44

Güntzler fordert rasche Steuerreform – doch Länder blockieren Entlastungen

Plakat mit fettem schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rahmen umgeben ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - Steuern für Reiche und Großkonzerne weiter senkt."

Güntzler fordert rasche Steuerreform – doch Länder blockieren Entlastungen

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt auf eine umfassende Steuerreform. Er warnte, dass geplante Steuersenkungen ohne die Unterstützung der Länderchefs ins Stocken geraten könnten. Seine Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen über die Finanzierung und politische Rückendeckung für die Reformen zunehmen.

Güntzler betonte die dringende Notwendigkeit von Steuerentlastungen für Bürger und Unternehmen. Die aktuelle finanzielle Belastung erfordere schnelles Handeln, so der Politiker – andernfalls drohten bei weiteren Verzögerungen Fehlbeträge in Höhe von 1,1 Milliarden Euro.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Hauptproblem sieht Güntzler in der Weigerung der Länder, den vorgeschlagenen Steuerentlastungsbonus zu unterstützen. Er forderte die CDU- und CSU-regierten Ministerpräsidenten direkt auf, klar Stellung zu beziehen. Ohne deren Zustimmung, so seine Argumentation, drohe das gesamte Reformpaket zu scheitern.

Seine Warnungen erstreckten sich auch auf den breiteren politischen Widerstand. Güntzler machte deutlich, dass die Steuersenkungen möglicherweise ganz vom Tisch seien, sollten die Länderchefs die Maßnahmen weiterhin blockieren. Der Streit offenbart die wachsenden Gräben zwischen Bund und Ländern in der Frage der finanziellen Prioritäten.

Die Steuerreform hängt nun entscheidend vom Kooperationswillen der Ministerpräsidenten ab. Güntzlers Druck auf Klarheit setzt die unionsgeführten Landesregierungen unter Handlungszwang. Ohne Einigung bleibt die geplante Entlastung für Steuerzahler und Unternehmen ungewiss.

Quelle