Hamburgs Geschichtsmuseum wird 100 – ein Jahrhundert voller Erinnerungen
Waldtraut TröstHamburgs Geschichtsmuseum wird 100 – ein Jahrhundert voller Erinnerungen
Das Museum für Hamburgische Geschichte feiert im August sein 100-jähriges Jubiläum. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1922 hat es sich zu einem der größten stadtgeschichtlichen Museen Europas entwickelt. Die Einrichtung bewahrt über 530.000 Kulturgüter auf und bleibt ein zentraler Identitätsort der Stadt.
Am 13. August 1922 öffnete das Museum erstmals seine Türen für Besucher. In den vergangenen hundert Jahren ist es zu einem unverzichtbaren Teil des Hamburger Kulturlebens geworden – oft als das kollektive Gedächtnis der Stadt beschrieben. Sein Gebäude am Holstenwall, ein denkmalgeschütztes Ensemble, wird derzeit modernisiert.
2015 bewilligten Bund und Stadt 36 Millionen Euro für die Sanierung. Trotz der Umbaumaßnahmen bleibt der historische Charakter des Museums erhalten.
Zum Jubiläum präsentiert das Haus zwei Sonderausstellungen: "Von der Geschichte inspiriert: 100 Perspektiven auf 100 Jahre" und "Eine Stadt in Farbe" sind Teil des Festprogramms. Zudem findet am Sonntag, dem 28. August 2022, ein Museumsfest mit freiem Eintritt statt.
Die Jubiläumsveranstaltungen unterstreichen die Rolle des Museums als Chronist der Hamburger Vergangenheit. Das Modernisierungsprojekt sorgt dafür, dass die Räumlichkeiten zeitgemäßen Ansprüchen genügen, ohne das Erbe zu gefährden. Die Feierlichkeiten am 28. August bieten Besuchern die Gelegenheit, die Sammlungen kostenlos zu entdecken.






