Heidelbergs neue Gneisenaubrücke revolutioniert Radverkehr in der Stadt
Kazim HoffmannHeidelbergs neue Gneisenaubrücke revolutioniert Radverkehr in der Stadt
Heidelberg baut neue Brücke für bessere Radverbindungen in der Stadt
Mit der Gneisenaubrücke entsteht in Heidelberg eine neue Verbindung, die die Radwege zwischen Bahnstadt und Bergheim direkt miteinander verknüpft. Die autofreie und barrierefreie Brücke soll nach ihrer Fertigstellung täglich von rund 11.000 Radfahrenden genutzt werden.
Die 128 Meter lange Konstruktion verfügt über ein sechs Meter breites Deck mit getrennten Spuren für Radfahrer und Fußgänger. Sie ist Teil eines größeren Netzes und verbindet drei geplante Radschnellwege: die Strecken Heidelberg–Mannheim, Heidelberg–Schwetzingen sowie Heidelberg–Wiesloch–Walldorf. Langfristig ist zudem eine Verlängerung der Route über den Neckar hin zum Campusbereich Neuenheimer Feld vorgesehen.
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, der Brückenabschnitt über den Neckar soll ab 2027 entstehen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 19 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg übernimmt 75 Prozent der Kosten und steuert rund 13,75 Millionen Euro aus Landesmitteln bei.
Die Brücke gilt als zentrales Vorhaben für eine nachhaltige Verkehrswende in der Region. Ihr Design setzt auf Klimaschutz, indem sie das Radfahren als saubere Alternative zum Autoverkehr fördert. Nach ihrer Fertigstellung wird die Gneisenaubrücke eine wichtige Verbindung für Radfahrende in Heidelberg darstellen. Die finanzielle Unterstützung des Landes unterstreicht ihre Bedeutung für Mobilität und Umweltziele gleichermaßen. Das Projekt soll das Radfahren für tausende Pendler sicherer und komfortabler machen.






