Hertha BSC verliert zehnte Saisonpartie – und die Geduld der Fans schwindet
Kazim HoffmannHertha BSC verliert zehnte Saisonpartie – und die Geduld der Fans schwindet
Hertha BSC kassiert vor ausverkauftem Haus in der Avnet-Arena die zehnte Saisonniederlage
Ein mangelnder Kampfgeist wurde dem Team zum Verhängnis: Gegen den 1. FC Magdeburg unterlag Hertha BSC mit 0:1 und hinterließ bei Fans wie Spielern gleichermaßen Frust. Stürmer Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte später ein, dass die Mannschaft schlichtweg zu wenig geleistet habe.
Von Anfang an lief für Hertha wenig zusammen. Trainer Stefan Leitl kritisierte die mangelnde Präsenz seiner Spieler und bezeichnete die Leistung als inakzeptabel. Besonders schmerzte das Fehlen der gesperrten Kennet Eichhorn und Paul Seguin, während Stürmer Dawid Kownacki krankheitsbedingt ausfiel.
Die größte Chance ergab sich in der 67. Minute, als Marten Winkler freistehend zum Schuss kam – doch die Gelegenheit blieb ungenutzt. Die Niederlage verlängert Herthas sieglose Serie auf drei Spiele, in denen lediglich ein einziger Punkt geholt wurde.
Nach dem Schlusspfiff entschuldigte sich Schuler bei den Anhängern und gab zu, dass es der Mannschaft nicht gelungen sei, gefährliche Torchancen herauszuarbeiten. Leitl fordert nun eine radikale Wende in den beiden verbleibenden Partien: einem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth und dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld.
Die Pleite setzt Hertha vor den letzten Saisonwochen weiter unter Druck. Mit wichtigen Spielern in Abwesenheit und nachlassender Form muss sich das Team schnell fangen. Die nächsten beiden Begegnungen werden zeigen, ob aus einer enttäuschenden Saison noch etwas zu retten ist.






