31 May 2026, 06:18

Höhere Tabakpreise halten Jugendliche vom Rauchen ab und helfen Rauchern beim Aufhören

Welt ohne Tabak Tag: Deutschlands Drogenbeauftragter Streeck und CDU- und SPD-Politiker fordern höhere Tabaksteuer und Preise für Zigaretten und E-Zigaretten

Höhere Tabakpreise halten Jugendliche vom Rauchen ab und helfen Rauchern beim Aufhören

Steigende Tabakpreise halten junge Menschen davon ab, mit dem Rauchen anzufangen. Gleichzeitig motivieren die höheren Kosten viele Raucher zum Aufhören. Experten zufolge könnten diese Maßnahmen langfristige gesundheitliche Vorteile bringen.

Das Hauptziel der Tabakbesteuerung besteht darin, die Suchtraten zu senken und die Zahl der Krebserkrankungen zu verringern. Studien zeigen, dass kontinuierliche Preiserhöhungen Zigaretten für jüngere Menschen weniger erschwinglich machen. Dadurch wird verhindert, dass sie überhaupt mit dem Rauchen beginnen.

Höhere Preise helfen auch aktuellen Rauchern, die Sucht zu überwinden. Langfristig verringert dies die finanziellen Belastungen für das Gesundheitssystem, Arbeitgeber und Versicherte. Die Kosten für die Behandlung rauchbedingter Erkrankungen tragen oft diese Gruppen – Prävention hat daher oberste Priorität.

Gesundheitsbehörden argumentieren, dass die Einnahmen aus der Tabaksteuer in den Gesundheitsfonds fließen sollten. Nach dem Verursacherprinzip müsse die Branche, die gesundheitliche Probleme mitverursacht, auch zur Finanzierung von Lösungen beitragen. Eine gut strukturierte Steuererhöhung könnte daher zu einem bedeutenden Erfolg für die öffentliche Gesundheit werden.

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Ein deutlicher Anstieg der Tabaksteuern könnte zu weniger Rauchern und geringeren Gesundheitskosten führen. Würde ein Teil der Einnahmen in den Gesundheitsfonds fließen, entspräche dies dem Verursacherprinzip. Die Politik zielt darauf ab, sowohl die öffentlichen Finanzen als auch das langfristige Wohlbefinden zu schützen.

Quelle