KI-Toolkit hilft KMU bei der Wissenssicherung und effizienten Einarbeitung
Joachim RoseKI-Toolkit hilft KMU bei der Wissenssicherung und effizienten Einarbeitung
Neues Online-Toolkit unterstützt KMU bei der Wissenssicherung mit KI
Ein neues digitales Toolkit soll kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) helfen, kritisches Wissen mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu verwalten. Entwickelt wurde die Lösung von der Hochschule Karlsruhe im Rahmen des Projekts KIproWork. Ziel ist es, langfristiges Fachwissen im Betrieb zu sichern und die Einarbeitung von Mitarbeitenden zu vereinfachen. Das Toolkit steht ab sofort unter kiprowork.de zur Verfügung.
Federführend war das Institut für Lernen und Innovation in Netzen (ILIN) der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Gemeinsam mit den KI-Experten der Miraminds GmbH und dem Industriepartner Eisenwerk Würth GmbH entstand ein System, das Arbeitsprozesse automatisch dokumentiert. So können Beschäftigte jederzeit auf wichtige Informationen zugreifen.
Bei der Entwicklung stand der Mensch im Mittelpunkt: Potenzielle Nutzerinnen und Nutzer wurden von Anfang an einbezogen, um eine Technologie zu schaffen, die im Arbeitsalltag leicht angenommen wird. Gefördert wurde das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Zukunft der Wertschöpfung" und begleitet von der Projektträger Karlsruhe (PTKA).
Das Toolkit bietet konkrete Vorteile: Es steigert die Prozesseffizienz durch standardisierte Dokumentation und beschleunigt die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Unternehmen können so essenzielles Wissen bewahren, das sonst mit der Zeit verloren gehen könnte.
Das KIproWork-Toolkit richtet sich an KMU, die ihr Wissensmanagement stärken möchten. Durch die Automatisierung von Dokumentation und den Austausch von Expertise über Teams hinweg hilft das System Betrieben, Kontinuität und Effizienz zu wahren. Der Erfolg des Projekts zeigt, wie fruchtbar die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Technologieentwicklern und Industriepartnern sein kann.






