24 May 2026, 06:29

Kiews Komödija-Theater begeistert mit musikalischer Farce aus Odessa der 1920er

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Kiews Komödija-Theater begeistert mit musikalischer Farce aus Odessa der 1920er

Kiews Komödija-Theater beendet die Spielzeit mit einer temperamentvollen musikalischen Farce. „Zwei Hasen auf einmal jagen“, unter der Regie von Anna Feketa, verleiht der klassischen Geschichte einen frischen Dreht. Die Inszenierung verlegt die Handlung vom ursprünglichen Kiew ins Odessa der 1920er-Jahre und verbindet Humor, Romantik sowie bekannte Lieder zu einem rasanten Spektakel.

Im Mittelpunkt steht Pronja, ein naives junges Mädchen, verkörpert von Polina Loboda. Sie verstrickt sich in ein Netz aus Missverständnissen und Intrigen, bleibt aber dennoch der emotionale Kern der Geschichte. An ihrer Seite agiert Swirid Petrowitsch Golochwastow, ein schlauer Schurke, den Maksim Michaljow mit viel Charme spielt. Seine Streiche sorgen für das meiste Chaos, während die Magd Chimka – dargestellt von Olga Konowalowa – als einzige vernünftige Stimme in diesem Wirbelsturm fungiert.

Feketas Adaption hält die Energie mit eingängigen Melodien hoch, die nahtlos in die Handlung eingebettet sind. Ein Höhepunkt ist die komische Parodie einer prunkvollen Hochzeit im Haus der Silbermans, die die Absurdität der Farce noch unterstreicht. Trotz des ständigen Durcheinanders endet die Geschichte mit einem unerwarteten, aber herzerwärmenden Happy End – das Publikum verlässt den Saal amüsiert und zufrieden.

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Die Produktion ist ab 16 Jahren empfohlen; die letzte Vorstellung findet am 2. Juli statt.

Diese Version von „Zwei Hasen auf einmal jagen“ verbindet spielerisch Nostalgie und Innovation. Durch die Verlegung der Handlung ins Odessa der 1920er-Jahre und die musikalische Untermalung bietet das Komödija-Theater einen farbenfrohen Abschluss der Spielzeit. Karten für die letzte Aufführung am 2. Juli sind noch erhältlich.

Quelle