18 April 2026, 20:19

Landwirte legen Stuttgarts Verkehr mit Traktoren-Protest lahm

Traktorgruppe fährt auf einer Straße vor einem Gebäude, mit Fußgängern auf dem Gehweg und einem Baum auf der rechten Seite, während einer Demonstration.

Landwirte legen Stuttgarts Verkehr mit Traktoren-Protest lahm

Am 8. Januar 2024 versammelten sich Hunderte Landwirte in Stuttgart zu einer Protestaktion, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. An der Demonstration beteiligten sich Teilnehmer aus der umliegenden Region, die mit Traktoren und landwirtschaftlichen Fahrzeugen anreisten, bevor sie ins Stadtzentrum vorrückten.

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Zunächst trafen sich die Landwirte auf dem Cannstatter Wasen, dem traditionellen Festgelände. Von dort aus fuhren sie in Konvois über Autobahnen und Bundesstraßen in Richtung Stuttgarter Innenstadt. Gegen 11:15 Uhr erreichte die Gruppe die Rotebühlbrücke, wo der Hauptprotest stattfand.

Die Kundgebung dauerte bis etwa 12:30 Uhr an. Die Polizei überwachte die Lage mithilfe einer Drohne, um die Verkehrssituation zu beurteilen. Selbst nach dem offiziellen Ende der Demonstration blieben einige Landwirte mit ihren Fahrzeugen noch bis etwa 14:00 Uhr im Stadtzentrum.

An der Aktion nahmen mehrere hundert Menschen teil, die schwere Maschinen mitbrachten und so den Verkehr an neuralgischen Punkten verlangsamten. Die Proteste führten zu spürbaren Verzögerungen für Autofahrer, die während der Demonstration durch die Stadt fahren mussten.

Nach mehr als einer Stunde auf der Brücke endete der Protest, doch durch zurückbleibende Fahrzeuge zogen sich die Behinderungen bis in den Nachmittag hin. Landwirte aus der gesamten Region hatten sich der Demonstration angeschlossen und demonstrierten damit ihre Fähigkeit, sich in großer Zahl zu mobilisieren.

Quelle