10 May 2026, 12:18

"Lange Nacht der Museen" in Halle und Leipzig endet im Verkehrschaos

Detailierte alte Karte von Leipzig, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text mit zusätzlichen Stadtinformationen.

"Lange Nacht der Museen" in Halle und Leipzig endet im Verkehrschaos

Die gemeinsame „Lange Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig lockte in diesem Jahr Tausende Besucher mit einem vielseitigen Programm für alle Altersgruppen an. Beide Städte präsentierten ein breites Spektrum an Ausstellungen und Aktivitäten – von historischen Wahrzeichen bis hin zu modernen Kunstsammlungen. Doch für viele endete der Heimweg in einem frustrierenden Chaos, denn Zugausfälle sorgten für erhebliche Probleme.

Die kulturellen Highlights des Abends umfassten in Halle unter anderem das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte. In Leipzig strömten die Besucher ins Grassimuseum für Angewandte Kunst, ins Bach-Museum und in das Museum der bildenden Künste. Das Ticket für die Veranstaltung beinhaltete zudem die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen, was den Gästen ermöglichte, beide Städte ohne zusätzliche Kosten zu erkunden.

Doch auf dem Rückweg kam es zu erheblichen Störungen. Eine S3-Verbindung nach Halle fiel komplett aus, sodass alle Reisenden, die vom Leipziger Hauptbahnhof zurückfahren wollten, nur noch eine Option hatten: die S5. Der einzige verfügbare Zug füllte sich innerhalb kürzester Zeit bis auf das Äußerste – die Wagen waren überlastet, die Fahrgäste drängten sich in jeden freien Winkel. Dutzende blieben auf dem Bahnsteig zurück, als der Zug abfuhr, und mussten mehr als eine Stunde auf die nächste Verbindung warten.

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Wegen der extremen Überfüllung konnten viele trotz des im Museumsnacht-Ticket inkludierten kostenlosen Nahverkehrs nicht einsteigen. Verärgerte Besucher, darunter auch Familien mit Kindern, sahen sich gezwungen, auf Umwege auszuweichen oder auf verspätete Anschlüsse zu warten.

Die „Lange Nacht der Museen“ konnte zwar erfolgreich große Menschenmengen in die Kulturstätten beider Städte locken. Doch die Transportprobleme verhinderten, dass viele wie geplant nach Hause kamen. Die Veranstalter könnten für künftige Auflagen die Reiseplanung überdenken müssen, um ähnliche Pannen zu vermeiden.

Quelle