Lüneburgs neuer Workshop will Jugendliche mit Migrationsgeschichte für Politik begeistern
Niko CichoriusLüneburgs neuer Workshop will Jugendliche mit Migrationsgeschichte für Politik begeistern
Workshop in Lüneburg will junge Menschen mit Migrationshintergrund für Kommunalpolitik begeistern
Unter dem Motto "Deine Stimme zählt!" findet am 10. April 2026 ein neuer Workshop in Lüneburg statt, der junge Menschen mit Migrationsgeschichte dazu ermutigen soll, sich stärker in der lokalen Politik zu engagieren. Die Veranstaltung bietet praktische Werkzeuge und Diskussionsräume zur politischen Teilhabe – und will damit der aktuellen Unterrepräsentanz dieser Gruppe in politischen Entscheidungsprozessen entgegenwirken.
Der Workshop ist eine gemeinsame Initiative des Landkreises Lüneburg, der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Niedersachsen (LAG) und der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe. Er findet von 15:00 bis 19:00 Uhr im Alten Bildungs- und Integrationsbüro in Lüneburg statt.
Angesprochen sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren – Vorkenntnisse in Politik sind nicht erforderlich. Erfahrene Referent:innen aus der politischen Bildungsarbeit leiten Gespräche darüber, wie Politik den Alltag prägt und wo junge Menschen Gehör finden können. Zudem lernen die Teilnehmer:innen, wie sie ihre Anliegen wirksam einbringen und sich mit lokalen Aktivist:innen vernetzen können, die bereits in der Gemeinde aktiv sind.
Die Veranstalter:innen betonen, dass der Workshop niedrigschwellig und interaktiv gestaltet ist. Durch praxisnahe Beispiele und Mitmachübungen soll Neugier geweckt und der Blick auf politische Mitgestaltung erweitert werden.
Die Veranstaltung bietet jungen Menschen mit Migrationshintergrund eine Plattform, um sich in einem unterstützenden Rahmen mit bürgerschaftlichem Engagement auseinanderzusetzen. Die Anmeldung ist weiterhin möglich, und es werden keine Vorerfahrungen vorausgesetzt. Die Organisator:innen sind überzeugt, dass der Workshop helfen kann, die Kluft zwischen dieser Gruppe und den lokalen politischen Prozessen zu verringern.






