21 March 2026, 14:20

Mysteriöse Schüsse am Rhein: Wurde illegal auf Wasservögel gejagt?

Plakat mit der Aufschrift "Präsident Bidens Strategie zur Prävention von Waffengewalt" vor einer Stadtkulisse

Mysteriöse Schüsse am Rhein: Wurde illegal auf Wasservögel gejagt?

Schüsse am Rhein bei Jestetten-Altenburg – Ermittlungen nach Verdacht auf illegale Jagd

Am Sonntagmorgen wurde eine Serie von Schüssen in der Nähe des Rheinufers in Jestetten-Altenburg gemeldet. Augenzeugen berichteten von mehreren Personen mit Gewehren, die in Richtung von Wasservögeln in der Nähe des Wasserkraftwerks gefeuert hätten. Die Behörden ermitteln nun wegen des Vorfalls, der sich gegen 7:00 Uhr am 21. September 2025 ereignet haben soll.

Anwohner hörten etwa 20 Schüsse aus dem Bereich nahe dem Rhein. Ein Zeuge beschrieb, wie mehrere Personen mit Gewehren auf Vögel im Wasser gezielt hätten. Der Ort liegt in einer geschützten Zone, in der strenge Jagdvorschriften gelten.

Nach dem Landesrecht Baden-Württembergs ist das Schießen im Umkreis von 100 Metern um Lebensräume von Wasservögeln – wie sie entlang des Rheins vorkommen – verboten. Zusätzliche Einschränkungen ergeben sich aus dem Bundesnaturschutzgesetz sowie EU-Vogelschutzrichtlinien, die die Jagd in diesen Gebieten insbesondere während der Brut- und Rastzeiten stark begrenzen. Die Behörden prüfen nun, ob die Beteiligten über gültige Jagdscheine verfügten.

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Die Polizei in Jestetten bittet alle Personen, die Hinweise zu den Schützen oder dem Vorfall haben, sich zu melden. Die Ermittler wollen klären, ob durch die Schüsse gegen Artenschutzbestimmungen oder andere Vorschriften verstoßen wurde.

Die Untersuchungen sollen aufdecken, ob es sich bei den Schützen um berechtigte Jäger handelte und ob Gesetze gebrochen wurden. Je nach Ergebnis könnten rechtliche Konsequenzen nach lokalem oder EU-Artenschutzrecht folgen. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die Details zum Vorfall beobachtet oder gehört haben könnten.

Quelle