30 April 2026, 16:41

Nach 26 Jahren wagt er sich endlich auf den Hamburger Dom – doch nur einmal

Eine Achterbahn auf dem Gipfel eines Hügels unter einem bewölkten Himmel, umgeben von Stützpfählen und anderen Strukturen.

Nach 26 Jahren wagt er sich endlich auf den Hamburger Dom – doch nur einmal

Ein langjähriger Bewohner des Hamburger Heiligengeistfelds hat sich endlich seiner Angst vor den berühmten Fahrgeschäften des Hamburger Doms gestellt. Nach 26 Jahren, in denen er das Treiben nur aus der Ferne beobachtet hatte, wagte er sich – wenn auch nur ein einziges Mal – auf eine Attraktion. Der Anstoß kam von Freunden, die ihn trotz seiner lebenslangen Risikoscheu überredeten.

Der Hamburger Dom, der dreimal im Jahr stattfindet, lockt mit seinen gigantischen, rasanten Fahrgeschäften jedes Mal Scharen von Besuchern an. Jahrzehntelang hatte der Bewohner das Spektakel von seinem Balkon aus verfolgt, nur den Kopf schüttelnd, wenn Mutige bis zu 100 Meter in die Höhe geschleudert wurden. Im Laufe der Jahre sind die Attraktionen noch extremer geworden – heute wirbeln die Fahrgeschäfte ihre Passagiere in schwindelerregenden Höhen herum.

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Ein Freund, ein eingefleischter Dom-Fan, überzeugte ihn schließlich, eine Aussichtsgondel zu betreten, die bis auf 70 Meter aufsteigt. Der Bewohner setzte eine klare Bedingung: Wer mit ihm nach oben fuhr, musste auch mit ihm wieder hinunter. Obwohl alles glattging, betonte er, dass es sein erstes und letztes Mal gewesen sei.

Risikobereitschaft lag ihm einfach nie. Selbst Lose an den Buden des Doms waren für ihn tabu. Dieses kurze Abenteuer, angestoßen von zwei hartnäckigen Freunden, war eine seltene Ausnahme von seiner sonst so vorsichtigen Art.

Die gewaltigen Fahrgeschäfte des Doms bleiben für viele ein Highlight – doch dieser Bewohner wird weiterhin lieber aus der Distanz zuschauen. Sein einmaliger Ausflug in der Aussichtsgondel hat gereicht. Vorerst bleibt der Blick vom Balkon die sicherste Art, den Hamburger Dom zu genießen.

Quelle