Neues Online-Portal enthüllt historische Dokumente der radikalen Rechten in Deutschland
Niko CichoriusNeues Online-Portal enthüllt historische Dokumente der radikalen Rechten in Deutschland
Ein neues Online-Portal bietet ab sofort kostenlosen Zugang zu historischen Dokumenten über rechtsextreme Strömungen in Deutschland. Der Zeitraum von 1945 bis 2000 wird abgedeckt, mit dem Ziel, Forschung, Bildung und das öffentliche Bewusstsein zu fördern. Mehr als 30 Expertinnen und Experten haben die auf der Plattform verfügbaren Materialien annotiert und in ihren historischen Kontext eingeordnet.
Das unter dem Titel "Radikale Rechte" veröffentlichte Portal enthält Propagandatexte, Aufrufe zu Gewalt sowie Unterlagen, die gezielt auf die Anwerbung junger Menschen abzielten. Die Dokumente zeigen, wie sich Strategien und Botschaften der extremen Rechten über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg gewandelt haben.
Herausgegeben von Prof. Dr. Frank Bösch und Prof. Dr. Gideon Botsch, bietet das Projekt ein strukturiertes Archiv für Historikerinnen und Historiker, Lehrkräfte sowie Bildner in der politischen Bildung. Die unter https://radikale-rechte.de/ abrufbare Website enthält ausführliche Annotationen, die Nutzerinnen und Nutzern helfen, den historischen und ideologischen Hintergrund jeder Quelle zu verstehen.
Mit der Freischaltung des Portals wird der Zugang zu Primärquellen über Rechtsextremismus im Nachkriegsdeutschland deutlich erweitert. Schulen, Forschende und die interessierte Öffentlichkeit können die Materialien nun direkt online erkunden. Die Herausgeber und Mitwirkenden des Projekts haben die Dokumente so aufbereitet, dass sie verständlich sind und einen hohen bildungspolitischen Mehrwert bieten.






