10 April 2026, 14:24

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen voller Aktionen gegen Rassismus und für Solidarität

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand in einem Blattkranz, fetter weißer Schrift, die 'Internationaler Tag' liest, auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen voller Aktionen gegen Rassismus und für Solidarität

Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor

Vom 16. bis 29. März finden in Neuwied die jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die Veranstaltungsreihe setzt sich gegen Diskriminierung ein und fördert Solidarität und Gerechtigkeit. Die Organisator:innen haben Diskussionen, Filmvorführungen und öffentliche Treffen organisiert, um die Gemeinschaft einzubinden.

Der Auftakt der Kampagne erfolgt am Montag, 16. März, am Luisenplatz mit einem Aktionstag. Infostände und offene Gesprächsrunden markieren den offiziellen Beginn des zweiwöchigen Programms.

Am Mittwoch, 18. März, lädt der albanisch-islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem gemeinsamen Iftar in die Sohler Weg 57 ein. Menschen aller Hintergründe sind eingeladen, gemeinsam zu essen und Verbindungen zu knüpfen.

Am Freitag, 20. März, zeigt das Jugendzentrum Big House um 19 Uhr den Film Das deutsche Volk. Der Streifen thematisiert Identität und Zugehörigkeit in der modernen Gesellschaft.

Am folgenden Tag, Samstag, 21. März, beginnt um 11 Uhr eine Mahnwache am Engel der Kulturen. Die Teilnehmer:innen gedenken dabei all jener, die für Freiheit, Demokratie und politische Teilhabe gekämpft haben.

Die Internationale Frauengruppe trifft sich am Montag, 23. März, von 10:30 bis 12 Uhr im Mehrgenerationenhaus Neuwied. Die Veranstaltung bietet Raum für Dialog und gegenseitige Unterstützung.

Am Mittwoch, 25. März, präsentiert das Minski im Schauburg-Kino um 20 Uhr die Dokumentation Kein Land für niemanden – Festung Europa. Der Film beleuchtet die Migrationspolitik Europas und deren menschliche Folgen.

Den Abschluss bildet am Samstag, 28. März, um 11 Uhr die Veranstaltung Keine einzige Geschichte. Hier geht es um Vielfalt, Vorurteile und die Bedeutung multipler Perspektiven für ein tieferes Verständnis.

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Die Internationalen Wochen gegen Rassismus thematisieren aktuelle Herausforderungen, darunter die Ausgrenzung und Entmenschlichung von Geflüchteten, Migrant:innen und jenen, die als Fremde wahrgenommen werden. Durch öffentliche Veranstaltungen und Diskussionen wollen die Organisator:innen den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken und zu einem aktiven Widerstand gegen Diskriminierung ermutigen.

Quelle