Notlandung bei Kirchdorf: Cessna-Pilot bringt Flugzeug sicher auf Feld
Waldtraut TröstNotlandung bei Kirchdorf: Cessna-Pilot bringt Flugzeug sicher auf Feld
Kleines Flugzeug muss am Freitagnachmittag bei Kirchdorf an der Iller notlanden
Ein Kleinflugzeug vom Typ Cessna C-182 setzte am Freitagnachmittag zu einer Notlandung auf einem Feld in der Nähe von Kirchdorf an der Iller an. Die Maschine war nur wenige Minuten zuvor vom Flugplatz Tannheim gestartet. Verletzt wurde niemand, allerdings entstanden leichte Schäden an den Feldfrüchten in der Umgebung.
Augenzeugen beobachteten gegen 13:40 Uhr, wie das Flugzeug zwischen Unteropfingen und Kirchdorf an der Iller zur Landung ansetzte. Der Pilot hatte mit technischen Problemen zu kämpfen, brachte die Maschine jedoch sicher und ohne Personenschaden zu Boden. Es handelt sich um die erste dokumentierte Notlandung eines kleinen Privatflugzeugs in der Region seit mindestens fünf Jahren.
Bis zum frühen Samstagmorgen wurde das Flugzeug auf eigenem Fahrwerk zurück zum Flugplatz Tannheim überführt. Eine Polizeieskorte sicherte den Transport ab, um die Strecke ohne Zwischenfälle zu bewältigen.
Laut örtlichen Aufzeichnungen gab es seit 2021 keine vergleichbaren Vorfälle mit Kleinflugzeugen in der Gegend. Sowohl die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) als auch regionale Medien bestätigen, dass in diesem Zeitraum keine Notlandungen in der Nähe von Tannheim, Oberstetten oder Ehingen verzeichnet wurden.
Die Cessna C-182 kehrte mittlerweile zu ihrem Heimatflugplatz zurück. Die Behörden bestätigten, dass es neben den geringfügigen Ernteverlusten auf dem Feld keine größeren Schäden gab. Durch die schnelle Reaktion des Piloten konnten Verletzungen bei der unerwarteten Landung vermieden werden.






