24 April 2026, 16:22

Özoğuz attackiert FIFA: WM-Tickets für Millionen – "Absurd und unfair"

Ein volles Stadion mit Zuschauern bei einem Fußballspiel, mit Bannern, Anzeigetafel, Metalldachträgern und bewölktem Himmel.

Özoğuz attackiert FIFA: WM-Tickets für Millionen – "Absurd und unfair"

Aydan Özoğuz, Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestags, hat die Ticketpreise der FIFA für die Fußball-Weltmeisterschaft scharf kritisiert. Sie bezeichnete die Millionenkosten als "absurd" und forderte dringende Änderungen, um die Spiele für Fans zugänglicher zu machen. Mittlerweile unterstützen weitere Politiker ihre Forderung nach faireren Bedingungen für die Anhänger.

Özoğuz betonte, dass bezahlbare Tickets kaum noch zu finden seien und damit viele Fans ausgeschlossen würden. Sie prangerte die Preise als überzogen an und verwies auf vier Tickets für das Endspiel, die auf der FIFA-Weiterverkaufsplattform für jeweils fast zwei Millionen Euro angeboten wurden. Solche Summen, so ihre Kritik, machten das Turnier zu einer exklusiven Veranstaltung für Wohlhabende.

Stephan Mayer, sportpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, schloss sich ihrer Kritik an. Er forderte den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, sich innerhalb des FIFA-Rats stärker für fanfreundliche Regelungen einzusetzen. Beide Politiker waren sich einig, dass das aktuelle System normale Fans benachteilige und reformiert werden müsse.

Özoğuz rief die FIFA zudem direkt auf, die Preise zu senken. Sie unterstrich, dass der DFB in den Verhandlungen eine härtere Position einnehmen müsse, um fairen Zugang zu gewährleisten. Die Kritik kommt zu einer Zeit, in der die Frustration über die wachsende Kluft zwischen Fans und Großereignissen im Fußball zunimmt.

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Die Forderungen nach Veränderungen setzen FIFA und DFB unter Druck, die Ticketpreise zu überprüfen. Werden keine Reformen umgesetzt, könnten viele Fans sich auch künftig die Teilnahme an WM-Spielen schlicht nicht leisten. Die Debatte verlagert sich nun darauf, ob die Verantwortlichen vor dem nächsten Turnier auf die Forderungen reagieren werden.

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