30 April 2026, 16:41

Pfeffenhausen erhält 54 Millionen Euro für bahnbrechendes Wasserstoff-Forschungszentrum

Ein schlankes, modernes Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug mit glänzender schwarzer Lackierung, beschriftet mit seinen Komponenten einschließlich der Batterie und des Kraftstofftanks, vor einem hellgelben Hintergrund.

Pfeffenhausen erhält 54 Millionen Euro für bahnbrechendes Wasserstoff-Forschungszentrum

Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen erhält Millionenförderung

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Das Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen wird mit erheblichen finanziellen Mitteln unterstützt. Wie Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder am 10. Februar 2026 bekannt gab, fließen 54 Millionen Euro aus Bundesmitteln in das Projekt. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung von Wasserstoffantrieben sowie Betankungssystemen.

Pfeffenhausen war im September 2021 als einer von vier Standorten für das Innovations- und Technologiezentrum für Wasserstoff ausgewählt worden. Das WTAZ wird sich auf die Erprobung von Wasserstoffantrieben und -betankungstechnologien spezialisieren – unter Einsatz von flüssigem, kryokomprimiertem und gasförmigem Wasserstoff. Mit dem Baubeginn wird jedoch frühestens Ende 2026 gerechnet.

Die Bundesregierung stellt insgesamt 72,5 Millionen Euro für WTAZ-bezogene Vorhaben bereit. Davon entfallen 22 Millionen Euro auf Wirtschaftskonsortien, die eine wasserstofftaugliche Testhalle und eine Verflüssigungsanlage errichten. Weitere 32 Millionen Euro sind für drei regionale Hochschulen vorgesehen, die damit Prüf- und Forschungseinrichtungen aufbauen sollen.

Auch der Freistaat Bayern beteiligt sich mit bis zu 30 Millionen Euro an der Initiative. Der für die WTAZ-Testhalle benötigte Wasserstoff wird von einem Fünf-Megawatt-Elektrolyseur der Hy2B Wasserstoff GmbH geliefert.

Die Förderung sichert die Weiterentwicklung der Wasserstoffforschung im WTAZ. An dem Projekt sind sowohl Industriepartner als auch akademische Einrichtungen beteiligt. Nach der Inbetriebnahme soll das Zentrum eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung wasserstoffbasierter Transportlösungen einnehmen.

Quelle