Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes nach Missbrauchsvorwürfen gegen Christian Ulmen
Waldtraut TröstErste 'Arschlecken.' Star bricht Schweigen - Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes nach Missbrauchsvorwürfen gegen Christian Ulmen
Die Schauspielerin Pheline Roggan hat sich öffentlich hinter Collien Fernandes gestellt, nachdem diese Christian Ulmen Missbrauchsvorwürfe gemacht hatte. Roggan, die vor allem durch ihre Rolle in Jerks. bekannt wurde, lobte Fernandes dafür, dass sie sich nicht nur für sich selbst, sondern für alle Frauen in ähnlichen Situationen zu Wort meldet. Ihre Stellungnahme reiht sich ein in den breiten Aufruf, die Schuld in Fällen von Missbrauch und Gewalt von den Opfern auf die Täter zu verlagern.
Roggans Unterstützung für Fernandes folgt einem Muster prominenter Solidaritätsbekundungen in Fällen sexualisierter Gewalt. Sie griff dabei die Haltung von Gisèle Pelicot auf, deren Einsatz während ihres eigenen Prozesses 2020 einen Wendepunkt in der öffentlichen Debatte markierte. Pelicots berühmter Ausspruch – "so dass die Scham endlich dort ankommt, wo sie hingehört" – fand weltweit Resonanz und brachte ihr zwischen 2020 und 2023 Anerkennung in Medien wie The Guardian und Le Monde ein. Doch bis 2025 hatte sich ihr Image gewandelt: Kritiker bei Fox News und Bild warfen ihr vor, im Umgang mit den Komplizen ihres Mannes auf Publicity aus zu sein, während die #MeToo-Bewegung an Schwung verlor.
Roggans aktuelle Äußerungen greifen nun diese frühere Haltung wieder auf. Sie zeigte tiefes Mitgefühl für Fernandes' Erlebnisse und Bewunderung für ihren Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Schauspielerin betonte, dass das Sprechen über solche Erfahrungen nicht nur eine persönliche Entscheidung sei, sondern ein Zeichen der Solidarität mit allen Frauen, die von Missbrauch betroffen sind.
Die öffentliche Unterstützung durch Roggan verleiht Fernandes' Vorwürfen zusätzliches Gewicht und entfacht die Debatte über Verantwortung in Missbrauchsfällen neu. Ihr Verweis auf Pelicots früheren Einsatz unterstreicht eine anhaltende Forderung: Der Fokus muss auf den Tätern liegen, nicht auf den Opfern. Der Austausch zeigt, wie Prominente die Diskussion über Gewalt und Gerechtigkeit weiterhin prägen.






