06 May 2026, 05:30

Radfahrerin in Bielefeld nach "Dooring"-Unfall schwer gestürzt

Professionelle Radrennfahrerin Katie Archibald mit Helm, Schutzbrille, Handschuhen und Schuhen fährt auf einer Straße an einer Zuschauermenge vorbei, mit einem Banner, einer Wand, Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund.

Radfahrerin in Bielefeld nach "Dooring"-Unfall schwer gestürzt

Radfahrerin in Bielefeld durch plötzlich geöffnete Autotür gestürzt

In Bielefeld ist eine Radfahrerin von ihrem Fahrrad gestürzt, nachdem ein Autofahrer eine Tür in ihrem Weg geöffnet hatte. Der Vorfall ereignete sich spätabends in der Mühlenstraße in der Nähe der Otto-Brenner-Straße. Die Polizei appellierte daraufhin an Autofahrer, vor dem Aussteigen auf den Verkehr zu achten.

Gegen 22:55 Uhr fuhr die 28-jährige Frau mit ihrem Fahrrad die Mühlenstraße entlang, als sich plötzlich die Tür eines geparkten Volkswagen UP öffnete. Der 55-jährige Fahrer aus Bielefeld hatte zuvor nicht auf herannahende Radfahrer geachtet, bevor er ausstieg. Durch den Aufprall stürzte die Frau auf die Straße.

Ein Zeuge vor Ort bestätigte die Schilderung der Radfahrerin. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes trug die Frau keinen Helm. Die Behörden wiesen erneut auf die Gefahren des sogenannten „Dooring“ hin – ein häufiges Risiko für Radfahrer im städtischen Verkehr.

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Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) macht bereits seit Langem mit seiner Kampagne „Kopf drehen, Radfahrer sehen!“ auf diese Gefahr aufmerksam. Die Polizei erinnert nun alle Autofahrer daran, vor dem Öffnen der Tür genau hinzuschauen – besonders in stark befahrenen Radwegen.

Der Sturz der Radfahrerin zeigt, wie schnell Unfälle passieren können, wenn Autofahrer schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer übersehen. Die Polizei betont weiterhin, wie wichtig es ist, vor dem Aussteigen Spiegel und tote Winkel zu prüfen. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer werden aufgefordert, beim Verlassen geparkter Fahrzeuge besonders vorsichtig zu sein.

Quelle