26 March 2026, 10:19

Rastatt kämpft um finanzielle Rettung nach Gewerbesteuer-Crash 2026

Alte detaillierte Karte von Strand, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und anderen Merkmalen.

Rastatt kämpft um finanzielle Rettung nach Gewerbesteuer-Crash 2026

Rastatt steht vor einer tiefen Finanzkrise, nachdem die Gewerbesteuereinnahmen 2026 eingebrochen sind. Die Stadt hatte mit einer Million Euro gerechnet, muss nun aber mit nur noch 300.000 Euro auskommen. Dieses massive Minus zwingt zu drastischen Haushaltsanpassungen und hat die Aufsicht durch den Regierungspräsidium Karlsruhe ausgelöst.

Der Regierungspräsidium billigte den Haushalt 2026 nur unter strengen Auflagen: Er verlangte weitere Kürzungen sowie eine vollständige Überprüfung der Investitionspläne der Stadt. Bürgermeisterin Monika Müller räumte die Dramatik der Lage ein und betonte, dass sowohl Einsparungen als auch höhere Einnahmen nötig seien.

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Bis zum 1. September 2026 muss Rastatt einen Fortschrittsbericht zu seinen Finanzen vorlegen. Ziel des Gremiums ist es, den Haushalt zu stabilisieren und einen weiteren wirtschaftlichen Abwärtstrend zu verhindern. Stand Ende März liegen noch keine Vergleichsdaten vor, wie sich Rastatts Gewerbesteueraufkommen im Verhältnis zu anderen Städten in Baden-Württemberg entwickelt hat.

Um die Krise zu bewältigen, soll im Juni eine öffentliche Veranstaltung die nächsten Schritte für 2027 aufzeigen. Die Stadt strebt an, ihre finanzielle Stabilität zurückzugewinnen und die wirtschaftliche Perspektive in den kommenden Jahren zu verbessern.

Rastatt unterliegt nun strengen finanziellen Vorgaben, nachdem die Gewerbesteuereinnahmen weit hinter den Prognosen zurückgeblieben sind. Die Auflagen des Regierungspräsidiums erfordern anhaltende Sparmaßnahmen und regelmäßige Berichte über die Fortschritte. Ohne grundlegende Veränderungen dürften sich die wirtschaftlichen Probleme der Stadt weiter verschärfen.

Quelle