18 April 2026, 02:23

Recaro Automotive meldet überraschend Insolvenz – 215 Jobs in Gefahr

Schwarz-weiß-Foto einer deutschen Fabrik aus dem 19. Jahrhundert mit Arbeitern, die an Maschinen arbeiten, Metallstangen und Pfosten, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Recaro Automotive meldet überraschend Insolvenz – 215 Jobs in Gefahr

Recaro Automotive, ein bekannter Hersteller von Hochleistungs-Autositzen, hat Insolvenz angemeldet. Die Meldung erfolgte über das Amtsgericht Esslingen und lässt 215 Mitarbeiter am Standort Kirchheim unter Teck in Unsicherheit über ihre Zukunft zurück. Den Angestellten soll die Insolvenz dem Vernehmen nach nicht im Voraus mitgeteilt worden sein.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 2011 zurück, als Johnson Controls die Sparte Recaro Automotive übernahm. Fünf Jahre später gliederte Johnson Controls das Geschäft aus und wurde zu Adient, einem eigenständigen Unternehmen. 2020 verkaufte Adient Recaro Automotive schließlich an Raven Acquisitions, LLC – ein weiterer Wechsel in der Eigentümerstruktur.

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Recaro Automotive hat sich auf Premium-Sitze spezialisiert und beliefert unter anderem Modelle wie den Ford Mustang Dark Horse. Trotz des Nischenerfolgs steckt die Sparte nun in finanziellen Schwierigkeiten. Von der Insolvenz betroffen ist ausschließlich dieser Unternehmensbereich; andere Divisionen von Adient bleiben unberührt.

Die Gewerkschaft IG Metall hat reagiert und fordert alle möglichen Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitsplätze. Sie drängt auf eine nachhaltige Lösung, um die Zukunft der 215 Beschäftigten am Standort Kirchheim unter Teck zu sichern.

Wie es für Recaro Automotive weitergeht, bleibt nach der Insolvenzanmeldung unklar. Mitarbeiter und Gewerkschaft warten nun auf weitere Entwicklungen. Im Mittelpunkt steht die Suche nach einer Perspektive für das Werk und seine Belegschaft.

Quelle