23 May 2026, 16:24

Sachsen-Anhalt setzt auf Wasserstoff und grüne Infrastruktur für die Klimazukunft

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt auf Wasserstoff und grüne Infrastruktur für die Klimazukunft

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt legt zentrale Prioritäten für die Zukunft der Region vor

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt hat in einem neuen Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) zentrale Handlungsfelder für die künftige Entwicklung des Landes skizziert. Das Dokument wurde an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann übermittelt. Die Empfehlungen des Gremiums zielen darauf ab, die Infrastruktur zu stärken, die Energiesicherheit zu erhöhen und die Klimaresilienz in ganz Sachsen-Anhalt auszubauen.

Im Mittelpunkt der aktuellen Stellungnahme stehen vier Schwerpunkte: der Ausbau der Energieinfrastruktur, der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft, die Förderung emissionsarmer öffentlicher Verkehrsmittel sowie Investitionen in klimaresistente Bauvorhaben. Diese Maßnahmen sollen die Versorgungssicherheit verbessern, das regionale Wirtschaftswachstum ankurbeln und den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft beschleunigen.

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Die Ratschläge des Beirats knüpfen an bestehende Strategien an, darunter der Zukunfts- und Klimaschutzkongress sowie der „Klimaschutz-Fachplan“ des Landes. Durch die Verknüpfung von Infrastrukturmodernisierung mit Innovation und energetischer Unabhängigkeit sieht das Gremium Chancen für langfristige Stabilität und eine Senkung der Emissionen.

Der Beirat bekräftigte zudem sein Engagement für die zielgerichtete Verwendung des Sondervermögens. Wissenschaftliche Expertise soll sicherstellen, dass die Investitionen nachhaltige Wirkungen sowohl für die Infrastruktur als auch für die wirtschaftliche Entwicklung entfalten. Die aktuelle Amtszeit des Gremiums läuft bis zum 1. Juli 2026 und konzentriert sich darauf, die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Sachsen-Anhalts zu sichern.

Die Vorschläge des Beirats betonen eine robuste, leistungsstarke Infrastruktur, die die Abhängigkeit von externen Energiequellen verringert. Die unter seiner Federführung bereitgestellten Mittel sollen klimafreundliche Lösungen fördern und gleichzeitig die lokale Wirtschaft stärken. Die Arbeit des Gremiums steht im Einklang mit den übergeordneten Zielen des Landes, die Wirtschaft zu modernisieren und die Emissionen zu reduzieren.

Quelle